Wenn die Spuren der natürlichen Alterung im Gesicht nach und nach deutlicher hervortreten und das äußere Erscheinungsbild nicht mehr dem persönlichen Selbstwertgefühl entspricht, bietet die Ästhetische Chirurgie heute schonende und risikoarme Möglichkeiten der Korrektur. Typische Äußerungen der Patienten sind: „Ich sehe müde und unattraktiv aus, und fühle mich gar nicht so“. Anstatt das Problem lange vor sich her zu schieben und Jahre der Unzufriedenheit mit dem eigenen Äußeren zu erleben, kann hier bereits über eine Gesichtsstraffung, dem "Facelift", nachgedacht werden.
In Dr. Beauty mit Sylke Ganzior geht es genau um dieses Thema. Live in der Rosenparkklinik spricht sie mit Dr. med. Stefan Kalthoff über Möglichkeiten und Risiken des Faceliftings.
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Aber was versteht man unter einem Facelift?
Unter einem Facelift versteht man die Straffung der Muskulatur und darüber die spannungsfreie Ausbreitung der zuvor gelösten Hautschicht (VIMOTIS-Technik). Dieses Verfahren ermöglicht ein Ergebnis, das über viele Jahre haltbar ist. Bei tiefen Wangenfalten, abgesunkenen Mundwinkeln und Hängebäckchen ist das Facelifting eine geeignete Maßnahme. Nahezu unsichtbare Schnitte (fragen Sie nach dem „Short Scar“ Facelift) führen zu einer Straffung und somit zu einem deutlich jüngeren Aussehen. Bei zusätzlichem Doppelkinn oder Hautüberschuss am Hals kann dieses gleichzeitig durch eine kleine Schnittverlängerung und Liposuktion der Kinnregion elegant behoben werden.
Bei einem Facelift können unterschiedliche Areale behandelt werden:
* Wangen/Hals
* Stirn/Augenbrauen
* Ober- und/oder Unterlider
Der Alterungsprozess kann unterschiedliche Gebiete bevorzugen, betrifft häufig jedoch das ganze Gesicht. Nur mit einem klaren Gesamtkonzept unter Betracht des Gesichtes als Einheit gelingt es, einen natürlichen, unoperierten Eindruck zu erreichen.
Wangen/Hals
Um die feminine (maskuline) Ausstrahlung des Gesichtes zu erzielen bzw. zu erhalten, muss die ehemals vorhandene Dynamik des Gesichtes wiederhergestellt werden. Was bedeutet Dynamik? Es beschreibt den Ausdruck unserer mimischen Muskulatur. Die Muskulatur verliert im Laufe der Jahre ihre Dynamik und so auch Teile Ihres Ausdruckes. Vergleichen Sie es mit einem Trampolin, bei dem die Spannung des Sprungtuches nachgelassen hat. Dies führt zu einem traurigen, müden und abgespanntem Ausdruck. Nur durch Straffung bzw. Kürzung der Muskulatur kann die ursprüngliche Ausstrahlung wiederhergestellt werden. Von den Patienten wird, ein natürliches und unoperiertes Aussehen gewollt. Die Wiederherstellung der Dynamik des Gesichtes = Verjüngung, Auffrischung, macht nur dann Sinn, wenn dieses Ergebnis auch von Dauer ist. Die Dauer und Haltbarkeit der Ergebnisse sind entscheidend für den Erfolg und Seriosität der Methode. Eine kurzweilige Attraktivität stellt den anspruchsvollen Patienten nicht zufrieden.
Der Eingriff erfolgt in der Regel in Vollnarkose oder in einem Dämmerschlaf. Die Fäden werden am 10. Tag nach der Operation entfernt. Kleinere Blutergüsse sind nach ca. 10 Tagen wieder abgeklungen. Die feinsten Narben sind schon nach wenigen Wochen kaum mehr sichtbar. Insbesondere beim „Short Scar“ Facelift haben Sie den Vorteil, jedwede Frisur tragen zu können, ohne das eine Narbe sichtbar wird.
Was kann mit der Operation erreicht werden?
Mit Hilfe einer Halsstraffung bzw. einer Wangenstraffung können die im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses verloren gegangenen harmonischen Proportionen des Gesichts wiederhergestellt, d.h. eine jugendlichere, vitalere Ausstrahlung erreicht werden. Abgesunkene Wangen, ausgeprägte Nasolabialfalten sowie ausgeprägte Falten des Halses und der Wangen können gestrafft und deutlich verbessert werden. Dank der modernen, schonenden Operationstechnik wird ein natürliches, nicht operiert wirkendes Ergebnis erzielt, das über viele Jahre haltbar ist. Wenn die mitunter sichtbaren Muskelbänder unter dem Kinn stören, empfehlen wir eine Platysmastraffung (zusätzliche Straffung der Halsmuskulatur unter dem Kinn). Hiermit kann diese Auffälligkeit sicher beseitigt werden.
Stirn/Augenbrauen
Was kann mit der Operation erreicht werden?
Mit dem Stirn/Augenbrauenlift können unterschiedliche Ziele erreicht werden: Eine zu hohe oder zu niedrige Stirn kann individuell geformt werden. Bei herabgesunkenen Augenbrauenpartien bewirkt das Anheben der Augenbrauen ein „strahlendes, großes“ Auge. Die Glättung der Stirn lässt sog. „Zornesfalten“, Querfalten und „Krähenfüße“ weitestgehend verschwinden.
Was geschieht bei der Operation?
Der Schnitt wird entweder in das Haar, oder an die Haaransatzlinie (Hair Line Cut) gelegt. Haut und Fettgewebe werden von der Muskelschicht gelöst und können nun individuell angehoben werden. Die Stirnfalten lassen sich damit sehr gut behandeln, ebenso können die Zornesfalten in gleicher Sitzung korrigiert werden. Nach der Operation wird ein leichter Kompressionsverband angelegt.
Dr. med. Stefan Kalthoff ist unser Spezialist für Facelift- und Körperlifting- Chirurgie und ergänzt das Team der Rosenpark Klinik mit seiner Erfahrung seit September 2003. Nach dem Studium der Humanmedizin in Bochum erhielt er seine Approbation zum Arzt im Jahre 1986. Nach der 9-jährigen Ausbildung zum Facharzt für Allgemein Chirurgie mit Zusatzbezeichnung Hand-Chirurgie durchlief er eine zweite 6-jährige Weiterbildung zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie.
Dr. Stefan Kalthoff ist ausgewiesener Experte in der Kombination der gesichtschirurgischen Eingriffe: Facelift, Lidlift, Stirnlift mit den neuen schonenden, nicht invasiven Verfahren zur Faltenbehandlung: Filler, Eigenfett und Botulinumtoxin. Über seine ärztliche Tätigkeit hinaus engagiert er sich in mehreren chirurgischen Vereinigungen und präsentiert neueste Entwicklungen auf nationalen und internationalen Kongressen als Referent.















