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Corona-Soforthilfebetrug

Polizei - Blaulicht

Mainzer-Einsatzfahrzeuge / Pixabay

Gegen 19 Bürger aus Mainz wird derzeit ermittelt, weil sie ungerechtfertigterweise Corona-Soforthilfen beantragt haben sollen. Im Fokus der Ermittlungen steht ein Unternehmer-Ehepaar, das im April letzten Jahres ihre Mitarbeitenden angestiftet haben soll, einen rechtswidrigen Soforthilfe-Antrag abzugeben. Dadurch kassierten sie knapp 90.000 Euro. Das Ehepaar hatte wohl ihre 17 Mitarbeitenden als Scheinselbstständige beschäftigt. So sollen sie außerdem Sozialversicherungsbeiträge im Wert von 150.000 Euro unterschlagen haben. Das beschuldigte Ehepaar befindet sich derzeit wegen des Verdachts auf Anstiftung zum banden- und gewerbsmäßigen Subventionsbetruges in Untersuchungshaft.