Bad Kreuznach

Projekt „TeleHebamme“ beim Digitalisierungsgipfel ausgezeichnet

Das Projekt „TeleHebamme“ der Stiftung Kreuznacher Diakonie und der LAG Hunsrück hat auf dem Digitalisierungsgipfel der Gesundheitswirtschaft den 2. Platz beim StartUp- und Digitalisierungspreis gewonnen. Die „TeleHebamme“ ist eine Online-Hebammenstunde, bei der Mütter in der Region, die bis zur Geburt noch keine Nachsorge-Hebamme gefunden haben, per Telefon oder Video-Chat Fragen beantwortet bekommen. Das Projekt wird durch die EU und das Land Rheinland-Pfalz gefördert und ist für die Teilnehmerinnen kostenlos. Laut Projektleiter und Gynäkologie-Chefarzt Dr. Kay Goerke ist die virtuelle Hebammensprechstunde ein zeitgemäßer und wichtiger Baustein des Versorgungsangebotes. In vielen Gebieten Deutschlands sei es für Mütter immer schwieriger eine Nachsorge-Hebamme zu finden.