Regional

Rheinhessen und Nahe werben auf Grüner Woche für ihre Weine

today18. Januar 2026

Hintergrund
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Lesedauer 2 Minuten

Auch Rheinhessen und das Naheland stehen im Mittelpunkt des rheinland-pfälzischen Auftritts auf der Grünen Woche in Berlin. Vom 16. bis 25. Januar zeigt das Land, warum seine Weine zu den besten Deutschlands gehören. Weinbauministerin Daniela Schmitt eröffnet am Samstagabend den großen Empfang im „WeinWerk“ und wirbt für die Qualität und Vielfalt der rheinland-pfälzischen Weine.

Starke Bühne für regionale Weine

Die Weinbranche braucht jede Unterstützung, auch beim Weinmarketing. Der Messeauftritt von Rheinland-Pfalz im WeinWerk bei 100 Jahre Grüne Woche in Berlin ist dafür ein hervorragender Anlass.“ Mit diesen Worten betont Schmitt die Bedeutung der Messe für Winzerinnen und Winzer aus der Region. Denn der Weinabsatz sinkt, und das Bewusstsein für regionalen Wein soll wieder wachsen. Sie ergänzt: „Jeder kann durch den Kauf von regionalem Wein die Branche und auch die eigene Region unterstützen.

Das Motto des Landesauftritts lautet „Rheinland-Pfalz – Paradies für Goldschlürfer“. Es knüpft an die Landesinitiative „Rheinland-Pfalz Gold“ an, die für die sechs Anbaugebiete Rheinhessen, Pfalz, Mosel, Nahe, Ahr und Mittelrhein steht. Besucher können in der Weinlounge in Halle 6.2 Spitzenweine aus diesen Regionen probieren – auch alkoholfreie Varianten.

Neue Kampagne für mehr Weinkauf im Handel

Gemeinsam mit dem Deutschen Weininstitut (DWI) kündigt das Ministerium eine neue Werbekampagne für 2026 an. Sie soll Verbraucher im Lebensmitteleinzelhandel verstärkt zu regionalem Wein greifen lassen. Noch immer ist weniger als jede zweite in Deutschland verkaufte Weinflasche mit deutschem Wein gefüllt. Diese Kampagne soll das ändern. Schmitt erklärt: „Der Kauf regionaler Weine ist eine große Chance, die Weinbranche in der eigenen Region zu unterstützen.

Finanziert wird die Aktion aus Mitteln des Weinbauministeriums, der Weinwirtschaft und der regionalen Weinwerbungen aus Rheinhessen, Pfalz und Mosel. Damit fließt gezielte Unterstützung dorthin, wo Weinbau, Tourismus und Wirtschaft eng miteinander verbunden sind – auch in der Nahe-Region, wo viele Familien vom Wein leben.

Wein als Kulturgut und Wirtschaftsfaktor

Am 22. Januar besucht der Agrarausschuss des Bundestages den Stand von Rheinland-Pfalz. Für Schmitt ist das ein starkes Signal: Der Wein als Kulturgut und Wirtschaftsfaktor findet auch bundesweit Anerkennung. Sie betont, dass gerade in Rheinland-Pfalz ganze Wirtschaftszweige vom Weinbau abhängen – von der Gastronomie bis zum Tourismus. Das Zusammenspiel aus Qualität, Regionalität und Erlebnis soll auch künftig die Stärke des Weinlandes Rheinland-Pfalz sichern. Besonders für Rheinhessen und das Naheland ist das eine klare Botschaft: Ihre Weine stehen für Genuss, Heimat und Zukunft.

Geschrieben von: Thorsten Subat