Antenne Bad Kreuznach
Wirtschafts- und Weinbauministerin Rheinland-Pfalz, Daniela Schmitt
Das Weininvestitionsförderprogramm in Rheinland-Pfalz ist seit dem 1. August 2025 einfacher, flexibler und deutlich attraktiver, so die rheinland-pfälzische Weinbauministerin Daniela Schmitt. Sie hat die Fördersätze erhöht, Bürokratie abgebaut und den Zugang erleichtert. Damit sollen vor allem kleinere Betriebe profitieren.
Schmitt betont: „Wir haben bürokratische Hürden abgebaut, Fördersätze erhöht, den Zugang zu Fördermitteln erleichtert und können so auch kleinere Betriebe stärker unterstützen.“
Die wichtigsten Neuerungen:
Diese Änderungen sollen den Zugang für kleinere und vielfältig aufgestellte Betriebe erleichtern. Auch Winzer, die zusätzlich Einnahmen aus erneuerbaren Energien erzielen, können nun Anträge stellen.
Neben klassischen Investitionen wie Verkaufswagen umfasst das Programm nun auch modernes E-Commerce und digitales Marketing. Damit können Winzer ihre Produkte besser präsentieren – sowohl im direkten Verkauf als auch online.
Ein Vorteil: Für Marketingmaßnahmen entfällt die Zweckbindungsfrist. Das spart Zeit und Papierkram.
Bereits am 1. September 2025 wurden 49 Vorhaben mit einem Volumen von 3,72 Millionen Euro bewilligt. Die Betriebe erhalten nun bis zu 40 Prozent Förderung – bisher waren es meist nur 30 Prozent.
Schmitt erklärt: „Mit dem erweiterten Förderangebot unterstützen wir unsere Weinbaubetriebe nicht nur finanziell, sondern helfen ihnen auch, ihre hochwertigen Produkte zeitgemäß und professionell zu präsentieren.“
Rheinland-Pfalz ist das wichtigste Weinland Deutschlands. Besonders an der Nahe, in Rheinhessen und an der Mosel leben viele Familien vom Weinbau. Die Vereinfachung durch das Weininvestitionsförderprogramms ist deshalb ein starkes Signal.
Die Landesregierung will damit zeigen, dass sie die Betriebe in einer Zeit großer Herausforderungen unterstützt. Ob diese Maßnahmen den Winzern im aktiven Geschäft wirklich ausreichend hilft, wird sich zeigen. Höhe Exportzölle und die trotzdem anhaltende Bürokratie machen es den Winzern zunehmend schwer. Anpassungen und neue Innovationen sind sicherlich zusätzlich nötig um dem Druck dauerhaft Stand zu halten.
Weitere Informationen und die neuen Antragsunterlagen finden Interessierte beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum:
www.dlr.rlp.de/Foerderung/WeininvestitionsfoerderungGMOWi
Geschrieben von: Lena Winterfeld
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