Antenne Bad Kreuznach
Das Amtsgericht Bingen bringt frischen Wind in den Alltag der Justiz: Mit dem Projekt Digitale Rechtsantragsstelle wird die Kommunikation zwischen Bürgern und Justiz moderner. Das verbessert den Zugang zum Recht und entlastet die Mitarbeitenden der Gerichte.
Vertreterinnen und Vertreter der DigitalService GmbH des Bundes haben das Amtsgericht Bingen besucht. Gemeinsam mit Direktorin Christine Zanner und ihrem Team haben sie sich über das Projekt vor Ort ausgetauscht. Neben Bingen gehört auch das Amtsgericht Kaiserslautern zu den 18 Pilotgerichten in Deutschland, die das Projekt unterstützen.
Rechtsantragsstellen helfen bei Fragen rund um Klagen, Erbscheine oder Beratungshilfe. Diese Aufgaben erledigen Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger. Das neue Projekt digitalisiert diesen Service. Bürgerinnen und Bürger reichen ihre Anträge künftig einfacher online ein.
„Mit der ‚Digitalen Rechtsantragsstelle‘ setzen wir gemeinsam mit dem Bund die Digitalisierungsstrategie für die Justiz konsequent fort.“
Das sagte Justizminister Philipp Fernis. Er betonte, dass Projekte wie dieses Zugangsbarrieren abbauen und den digitalen Rechtsstaat voranbringen. Rheinland-Pfalz beteiligt sich aktiv an dieser Entwicklung.
Das Projekt erleichtert die Arbeit der Gerichte. Durch weniger Papierkram bleibt mehr Zeit für Inhalte. Die Digitalisierung bringt spürbare Entlastung für Justizpersonal und macht Abläufe effizienter.
Geschrieben von: Geraldine Werner
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