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Die Schutzhütte „Drei Buchen“. Quelle: Stadt Bingen / Robin Feldmann
Im Binger Wald sind zwei beliebte Schutzhütten in neuem Glanz erstrahlt. Die Hütte an der bekannten Wegekreuzung „Drei Buchen“ sowie die Schutzhütte an der Kaltwasserstraße zwischen Bodmannstein und Forsthaus Lauschhütte wurden von der Forstabteilung der Stadt Bingen umfassend renoviert. Neue Dächer und ein frischer Anstrich machen die Rastplätze wieder zu einladenden Zielen für Wanderer.
An den „Drei Buchen“ wurde die Renovierung durch eine Baumspende ergänzt. Volkmar Berlin, der bereits 1999 und 2014 Bäume an diesem Standort gespendet hatte, stiftete eine neue Eiche. Da die früheren Buchen durch Sturmschäden oder aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten, war es ihm ein besonderes Anliegen, wieder einen Baum für den Binger Wald zu setzen. Die fachgerechte Pflanzung übernahm sein Bekannter, Forstwirt Heiko Schank.

Revierförster Robin Feldmann erklärte, dass der Binger Stadtwald in den vergangenen Jahren stark unter den Folgen des Klimawandels gelitten habe. Große Kahlflächen durch Borkenkäferbefall werden inzwischen mit Buchen, Eichen, Ahornen und Douglasien neu bepflanzt oder über natürliche Verjüngung entwickelt. Ziel sei es, den Wald langfristig wieder zu einem überwiegenden Laubwald umzugestalten – so wie vor 200 Jahren. Die Schutzhütte an den „Drei Buchen“ soll dabei auch in Zukunft ein stiller Zeuge dieses Wandels bleiben.
Geschrieben von: Clara Schulz
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