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Die CDU siegt in Rheinland-Pfalz: Machtwechsel nach 35 SPD-Jahren
Die CDU hat bei der Landtagswahl am 22. März 2026 klar gesiegt. Sie beendet damit die 35-jährige SPD-Herrschaft. Die Union holte 31 Prozent der Stimmen. Die SPD kam nur auf 25,9 Prozent.
Die AfD verbesserte sich stark auf 19,5 Prozent. Grüne erreichten 7,9 Prozent. Linke bekamen 4,4 Prozent, Freie Wähler 4,2 Prozent. FDP scheiterte mit 2,1 Prozent. BSW lag bei 1,9 Prozent. Kleinere Parteien blieben darunter.
Dieser Sieg bedeutet einen historischen Wechsel. Ministerpräsident Schweitzer erlitt einen schweren Rückschlag. Unzufriedenheit mit der Ampel spielte eine Rolle. Auch Themen wie Wirtschaft und Migration wirkten sich aus. CDU-Kandidat Gordon Schnieder profitiert davon.
Er steht nun vor Koalitionsgesprächen. Eine GroKo mit SPD ist machbar. Sie ergibt eine Mehrheit. AfD scheidet aus. Andere Optionen sind schwierig.
Die Beteiligung betrug 68 Prozent. In Rhein-Nahe spiegeln sich die Trends wider. CDU stark, AfD im Aufwind, SPD schwächer.
Die Mandate verteilen sich so: CDU etwa 39 Sitze, SPD 32, AfD 24. Verhandlungen versprechen Spannung. Rheinland-Pfalz setzt künftig auf Infrastruktur und Kitas. Lokale Projekte wie in Gensingen profitieren.
Geschrieben von: Daniel Klein
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