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Im Binger Stadtwald haben rund 2.000 junge Bäume dringend benötigte Wasserversorgung erhalten. Insgesamt wurden mehr als 10.000 Liter auf die Setzlinge verteilt.
Rund 20 Mitglieder des Rotary Clubs Bingen haben gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr angepackt, um die Wiederaufforstung voranzubringen. Mit Handsicheln und Heppe befreiten sie Ende Juli die jungen Eichen und Esskastanien vom umliegenden Gestrüpp. Anschließend verteilten sie Wasser gezielt per Gießkanne und Feuerwehrschlauch auf die Setzlinge – insgesamt auf einer Fläche von rund einem halben Hektar.
Revierförster Robin Feldmann erklärte, dass die monatelange Trockenheit, vor allem während des Blattaustriebs von März bis Mai, den jungen Pflanzen stark zugesetzt habe. Aber auch ältere Bäume litten zunehmend unter den extremen Wetterbedingungen. „Nur bei langsamem, gleichmäßigem Regen kann das Wasser in den Boden einsickern und dem Wald dauerhaft zugutekommen“, betonte Feldmann.
Der Rotary Club hatte bereits im November des vergangenen Jahres die Pflanzung der neuen Bäume finanziell unterstützt. Mit der jetzigen Gießaktion will der Club verhindern, dass die jungen Setzlinge durch Hitze und Wassermangel eingehen. Die Aktion zeigt, wie wichtig nachhaltige Hilfe auch nach der eigentlichen Pflanzung ist, so die Einschätzung der Beteiligten.
Geschrieben von: Clara Schulz
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