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Hörspielprojekt „2044 – Chronik einer verlorenen Zukunft“ für Publikumspreis beworben

today27. November 2025

Hintergrund
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Das digitale Hörspielprojekt „2044 – Chronik einer verlorenen Zukunft“ der Initiative für Freizeit und Musikkultur ist für einen Publikumspreis beworben worden. In dem Hörspiel geht es um den schleichenden Verfall demokratischer Werte und den Aufstieg autoritärer Kräfte in einer nahen Zukunft. Erzähler Paul Schneider erinnert sich im Jahr 2044 an den Verlust der Freiheit. Er blickt zurück, und er zeigt, wie eine rechtsextreme Partei das Land verändern konnte.

Warnung aus einer nahen Zukunft

Das Hörspiel führt in eine Zeit, die dunkel wirkt und die viele Menschen beunruhigt. Paul Schneider beschreibt den Aufstieg der „NAfD“ – der Nationalen Allianz für Deutschland und erklärt, wie Hetze die Gesellschaft spalten konnte.

„2044 – Chronik einer verlorenen Zukunft“ hat sich für einen Publikumspreis der Initiative „Digital für alle“ beworben. In der Kategorie „Digitale Demokratie“ (gefördert von der Bertelsmann Stiftung) läuft die Abstimmung noch bis zum 30. November 2025. Die Bewerbungsphase lief vom 5. bis 19. November 2025. Im Anschluss an die Abstimmung werden die drei Projekte mit den meisten Stimmen pro Kategorie ins Finale einziehen. Über die jeweiligen Siegerinnen und Sieger entscheiden dann die Preisförderer. Die Siegerprojekte erhalten jeweils 2.500 Euro Preisgeld. Die Auszeichnung erfolgt dann am 10. Dezember 2025 im Rahmen einer digitalen Preisverleihung.

Starke Resonanz

Über 4.000 Streams zeigen das große Interesse an dem Projekt. „2044 – Chronik einer verlorenen Zukunft“ können Sie auf Streaming-Plattformen, Social Media und in digitalen Archiven hören. Die ersten drei Folgen des Hörspiels sind bereits veröffentlicht worden, die restlichen Episoden folgen zum Anfang des neuen Jahres.

Alle Informationen zur Abstimmung und zu dem Hörspiel-Projekt finden Sie auf der Internetseite der Initiative FM.

Angelehnt an Widerstandskämpfer aus Pferdsfeld im Hunsrück

Norman Schäfer, der Vorstandsvorsitzende der Initiative FM, hat im Antenne-Interview noch mehr zur Handlung und dem Hintergrund der Hauptfigur erzählt: „Es gibt einen Erzähler, das ist Paul Schneider, der Name ist auch bewusst gewählt an den bekannten Pfarrer und Widerstandskämpfer im Hunsrückraum. Dieser Erzähler, der schildert rückblickend aus dem Jahr 2044, welche Ereignisse vonstattengegangen sind, wie Hass, wie Desinformation, wie Gleichgültigkeit Schritt für Schritt die demokratischen Strukturen zerstört haben.“

Schäfer verrät außerdem: „Die Idee zu diesem Projekt die ist geboren worden nach den Landtagswahlen im letzten Jahr. “ Sollte das Projekt die Auszeichnung abräumen, wäre das ein großer Erfolg für das Hörspiel. „Falls wir die Auszeichnung bekommen würden, wäre das ganz großartig. Zum einen wäre es eine Wertschätzung unserer Arbeit und auch der Arbeit von all denjenigen, die sich bisher schon an dem Projekt beteiligt haben. Es wäre aber auch auf jeden Fall Wasser auf unsere Mühlen, um dieses Projekt weiterzutreiben.“, so Schäfer. Das Projekt und die Initiative für Freizeit und Musikkultur sollen mit der Preisverleihung mediale, kommunikative Reichweite gewinnen. Dadurch soll auch der gemeinnützige Verein gestärkt werden.

Geschrieben von: Maximilian Wischermann