Eine Jugendgruppe aus dem ökumenischen Partnerschaftskreis von Kirn und Marange-Silvange hat am Papstbesuch in Metz teilgenommen. Unter den Teilnehmenden war Ronja Mann aus Kirn. Auf einem Foto ist neben ihr auch Patricia Schutz zu sehen, die Koordinatorin der Partnerschaft.
Der Besuch liegt schon einige Wochen zurück. Papst Leo XIV. kam am 28. September 2026 nach Metz. Die Stadt war die letzte Station seiner viertägigen Frankreichreise. Er fuhr im Papamobil durch das Zentrum und feierte am Nachmittag eine Messe in der Kathedrale.
Ein Appell an die Jugend
Metz war bewusst gewählt. Hier lebte Robert Schuman, einer der Gründerväter der Europäischen Union. Der Papst rief die junge Generation auf, sich von globalen Unsicherheiten nicht entmutigen zu lassen. „Habt keine Angst vor der Zukunft“, sagte er. Am selben Tag unterzeichneten Vertreter von Christentum, Islam, Judentum und Buddhismus in Frankreich den sogenannten Aufruf von Metz. Das Dokument mahnt gemeinsame Friedenserziehung an.
Partnerschaft mit Marange-Silvange wächst
Kirn ist mit Marange-Silvange verbunden, einer Vorstadt von Metz. Seit 2023 erweitert eine ökumenische Freundschaft die Städtepartnerschaft. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Jugendarbeit. Nach Angaben der Rhein-Zeitung passten die Themen des Papstes, interreligiöser Dialog und Frieden durch Freundschaft in Europa, genau zu dieser Arbeit.
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Quellen: https://www.rhein-zeitung.de/lokales/oeffentlicher-anzeiger/papst-wirbt-fuer-die-bruecken-der-verstaendigung_arid-4166272.html
https://www.wochenblatt-reporter.de/c-lokales/appell-in-metz-papst-warnt-jugend-vor-zukunftsangst_a894067



