Fördertopf ausgeschöpft
Die Klimaschutzförderrichtlinie der Verbandsgemeinde Wörrstadt ist nach einer sehr hohen Nachfrage ausgelaufen. In kurzer Zeit waren über 90.000 Euro vergeben. Mit den Mitteln aus dem Landesprogramm KIPKI wurden zahlreiche Projekte für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien umgesetzt. Laut Stabsstellenleiterin Daria Paluch hat die Förderung die Energiewende vor Ort deutlich gestärkt.
Geförderte Maßnahmen
Die Unterstützung ging unter anderem in den Austausch von Heizungspumpen, den hydraulischen Abgleich von Heizungen, Dämmungen an Dachböden sowie in Balkonkraftwerke und Stromspeicher. Viele Bürgerinnen und Bürger haben so aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Der Fördertopf war bereits nach wenigen Wochen ausgeschöpft. Dazu Daria Paluch: „Also innerhalb weniger Wochen ist der Fördertopf jetzt leer. Wir haben das Förderprogramm und die Abwicklung recht stringent aufgebaut. Das heißt, man musste eine Reservierung einreichen. Und erst nach Zusage von uns durfte man loslegen mit der Maßnahme, hatte dafür aber tatsächlich auch nur sechs Wochen Zeit. Und das hat aber ganz gut geklappt, trotz der Handwerkersituation im Land. Und jetzt müssen wir den Topf schon wieder schließen.“
Zukünftige Schwerpunkte
Auch wenn die Klimaschutzförderrichtlinie beendet ist, bleibt das Thema aktuell. Über die Klimaanpassungsrichtlinie stehen weiterhin Mittel bereit. Diese sollen vor allem das Mikroklima verbessern und mehr naturnahe Flächen schaffen. Ob es im kommenden Jahr eine neue Förderung für Klimaschutz gibt, entscheidet die Verbandsgemeinde noch.