Antenne Bad Kreuznach
today16. Dezember 2025
Symbolbild
Die Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH (KRN) stellt ihre Busflotte schrittweise auf Elektrobusse um. Das größte E-Fahrzeugprojekt in Rheinland-Pfalz umfasst insgesamt 60 Fahrzeuge und eine umfangreiche Ladeinfrastruktur. Der Schritt soll sowohl den Klimaschutz fördern als auch den Fahrkomfort im öffentlichen Nahverkehr verbessern.
In Bingen wurden die ersten drei E-Busse präsentiert. Bis zum Frühjahr sollen 18 Busse auf regionalen Hauptlinien im Regelbetrieb eingesetzt werden, weitere 42 folgen in den kommenden Jahren. Die Elektrifizierung betrifft sowohl Stadt- als auch Überlandlinien und ersetzt nach und nach die bisherigen Dieselfahrzeuge.
Mobilitätsministerin Katrin Eder hob hervor, dass die Elektrifizierung ein wichtiges Signal für nachhaltige Mobilität setze. Besonders im Verkehrssektor, der in Deutschland einen großen Anteil an den Treibhausgasemissionen habe, leiste der Einsatz von E-Bussen einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion von CO2.
Die neuen Elektrobusse werden auf den regionalen Regiobuslinien eingesetzt, die zentrale Orte miteinander verbinden und an das Schienennetz angebunden sind. Durch die modernen, leisen Fahrzeuge profitieren Fahrgäste von höherem Komfort und einem emissionsfreien Nahverkehr. KRN-Geschäftsführer Uwe Hiltmann betonte den Pioniercharakter des Projekts im Regionalverkehr in Deutschland.
Die Elektrifizierung betrifft unter anderem Linien zwischen Bad Kreuznach, Bingen, Mainz, Ingelheim, Stromberg und Bad Sobernheim. Oberbürgermeister Emanuel Letz lobte das Projekt als Beispiel für eine zukunftsorientierte Mobilität, die sowohl Menschen als auch Umwelt zugutekommt.
Geschrieben von: Geraldine Werner
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