Digitales Abrechnungssystem
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Alzey‑Worms hat gemeinsam mit einem Dienstleister begonnen, rund 90 000 Bio‑ und Restmülltonnen mit einem Transponder‑Chip zu versehen. Damit ordnet das neue System jede Leerung zuverlässig dem jeweiligen Grundstück zu.
Funktionsweise der Chips
Auf dem Chip speichert nur eine eindeutige Zahlenkombination, die keine persönlichen Daten oder Angaben zum Tonneninhalt enthält. So bleiben Privatsphäre und Transparenz gleichermaßen gewahrt.
Gebührenmodell und Mülltrennung
Ab Juli zählt die neue Abrechnung jede Leerung der Restmülltonne. Weniger Leerungen führen dann zu niedrigeren Gebühren. Gleichzeitig animiert das Modell dazu, Wertstoffe und Biomüll konsequent zu trennen.
Erste Erfolge und Ausblick
Die bereits umgestellte Gelbe Tonne erzielte eine zehnprozentige Steigerung bei den Sammelmengen. Mit über 170 Kilogramm Restmüll pro Kopf liegt der Kreis derzeit an der Spitze in Rheinland‑Pfalz. Das Tonnenchip‑Projekt soll diese Menge nachhaltig reduzieren.