Die ehrenamtliche Filmcrew hinter „Westwind: Dark Shadows“ beginnt mit den Dreharbeiten für eine Fortsetzung. „Westwind: Nobody Knows“ soll ein familientauglicher Actionthriller mit Verfolgungsjagden, Hubschraubereinsatz und aufwendigen Drehorten werden. Die erste Aufnahme ist für den 17. Oktober im Technik Museum Speyer geplant. Im November folgen Dreharbeiten im Terminal des Flughafens Hahn. Insgesamt sollen rund 80 Prozent des Films in Rheinland-Pfalz entstehen.
Fortsetzung funktioniert auch ohne Vorwissen
„Nobody Knows“ setzt die Geschichte des ersten Films fort und bringt mehrere bekannte Figuren zurück. Nach Angaben von Projektleiter Achim Goldschmidt wurde die Handlung jedoch so entwickelt, dass sie auch ohne Kenntnis des Vorgängers verständlich ist. Die Idee zur Fortsetzung stellte Goldschmidt seinem Team unmittelbar nach der letzten Aufführung des ersten Films vor. Die Beteiligten sagten nach seinen Worten ohne lange Überlegung zu.
Mehr Action, Drama und große Bilder
Den ersten Film betrachtet die Crew rückblickend als ihr Lehrprojekt. Mit dem zweiten Teil will sie sich in allen Bereichen weiterentwickeln und bei Action, Drama und Bildgestaltung noch eine Stufe zulegen. Geplant sind unter anderem Autoverfolgungsjagden, Szenen mit einem Hubschrauber und Dreharbeiten in einem Steinbruch. Das Technik Museum Speyer stellt Räume für Innenaufnahmen zur Verfügung. Eine dazugehörige Szene wird anschließend am Flughafen Hahn gedreht. Ein weiterer Schwerpunkt der Produktion liegt auf dem Kirner Land und anderen Schauplätzen in Rheinland-Pfalz.
Film entsteht vollständig ehrenamtlich
Wie bereits der erste Teil wird auch „Nobody Knows“ vollständig ehrenamtlich produziert. Die Crew arbeitet inzwischen als gemeinnütziger Verein und kann für finanzielle Unterstützung Spendenbescheinigungen ausstellen. Die Produktion wird durch Geldspenden, bereitgestellte Drehorte, Sachleistungen und weitere Hilfen ermöglicht. Einen Mindestbetrag für Unterstützer gibt es nicht. Auch Privatpersonen können das Projekt fördern.
Mehr als 19.000 Euro mit dem ersten Film gesammelt
Zur Premiere von „Westwind: Dark Shadows“ im Cineplex Bad Kreuznach kamen nach Angaben von Goldschmidt mehr als 480 Besucher. Bis zum Abschluss des Projekts sahen knapp 2.000 Menschen den Film. Mehr als 19.000 Euro konnten anschließend für die Hilfe für Bundeswehrkinder in Not gespendet werden. Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Soonwaldstiftung. Auch beim zweiten Teil sollen die Hilfe für Bundeswehrkinder in Not und die Soonwaldstiftung unterstützt werden. Über ein mögliches drittes Spendenprojekt ist noch nicht entschieden.
Komparsen und besonderer Drehort gesucht
Für die Dreharbeiten sucht die Crew weiterhin Statisten. Interessierte können sich unabhängig von einer Vereins- oder Unternehmenszugehörigkeit melden und werden informiert, sobald eine passende Szene ansteht. Gesucht wird außerdem ein Industriekomplex oder eine ältere Gewerbeimmobilie mit einer größeren Anfahrtsfläche. Im Gebäude sollen kontrollierte pyrotechnische Effekte wie simulierte Einschüsse, Rauchgranaten und eine Rauchexplosion umgesetzt werden. Die Bausubstanz soll dabei nicht beschädigt werden. Auch Unternehmen und Privatpersonen, die Geld, Drehorte, Fahrzeuge, Ausstattung oder andere Leistungen bereitstellen möchten, können Kontakt zum Filmteam aufnehmen.
Dreharbeiten laufen voraussichtlich bis Ende 2027
Nach den ersten Innenaufnahmen im Herbst sollen im kommenden Jahr die größeren Außendrehs beginnen. Der derzeitige Drehplan reicht bis in den Herbst oder bis zum Ende des Jahres 2027. Anschließend beginnt die Nachbearbeitung. Die Premiere soll erneut im Cineplex Bad Kreuznach stattfinden. Das Team möchte das Projekt außerdem im Umfeld des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2028 präsentieren. Informationen zum zweiten Film sollen in den kommenden Wochen auf westwind-dark-shadows.de ergänzt werden. Bewerbungen als Komparse und Unterstützungsangebote sind per E-Mail an gomotionpictures25ev@gmail.com möglich.



