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Neues aus dem Rathaus

Neues aus dem Rathaus Bad Kreuznach

Neues aus dem Rathaus

In dieser Woche fand in der Bad Kreuznacher Fußgängerzone die Auftaktveranstaltung für den 42. Brotpfenniglauf statt. Initiiert wurde die Benefizaktion von der Bäcker-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück. Die jährlich ausgewählten Vereine und Einrichtungen profitieren von den Spendenerlösen. Insgesamt kamen durch die Aktion in den vergangenen Jahren bereits fast 400.000 Euro zusammen.

Brotpfenniglauf am 28. November

In diesem Jahr sollen der DLRG-Ortsverband Bad Kreuznach, die Soonwaldstiftung, die Hebammenzentrale und das Hans-Schumm-Haus in Bad Kreuznach unterstützt werden. Beim Brotpfenniglauf selbst geht es am 28. November von Kirn bis nach Bad Kreuznach. Im vergangenen Jahr waren mehr als 10.000 Euro an Spenden zusammengekommen.

Quellenhofbrücke bleibt ein schwieriges Thema

Auch die seit längerer Zeit gesperrte Quellenhofbrücke war Thema des Gesprächs. Die Sperrung und die Bauarbeiten im Salinental durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) stellen den Betreiber des Quellenhofs vor Schwierigkeiten. Eigentümer Alexander Jacob hatte sich gemeinsam mit Julia Klöckner und Oberbürgermeister Letz getroffen, um mögliche Lösungen zu besprechen.

Letz erklärte, dass erste Maßnahmen bereits am Tag nach dem Gespräch umgesetzt worden seien. Dabei ging es vor allem darum, die Zufahrt und Ausfahrt zum Nachtigallenweg sicherzustellen. Der LBM solle darauf achten, dass Bauunternehmen die Durchfahrt nicht behindern. Damit solle gewährleistet bleiben, dass Gäste das Restaurant Quellenhof weiterhin erreichen können.

Für die Brücke selbst sieht es dagegen schlecht aus. Nach Angaben des Oberbürgermeisters hatten mehrere Gutachten ergeben, dass eine Sanierung nicht mehr möglich sei. Ein Neubau wäre notwendig. Allein der Abbau der bestehenden Brücke würde demnach rund 650.000 Euro kosten. Einschließlich eines Neubaus rechnet Letz mit Gesamtkosten von etwa 2,5 Millionen Euro.

Investitionsprogramm für die Stadt soll Innenstadt aufwerten

Ein weiteres Thema war ein Investitionsprogramm, das im Bauausschuss auf den Weg gebracht wurde. Die Pläne gehen auf die Bewerbung Bad Kreuznachs für die Landesgartenschau zurück. Obwohl die Stadt ihre Bewerbung zurückgezogen hatte, sollen die zuvor erarbeiteten Konzepte und Ergebnisse der Bürgerbeteiligung weiterhin genutzt werden.

Nach Angaben von Letz hatte das zuständige Ministerium den drei zuletzt verbliebenen Bewerbern, darunter Bad Kreuznach, eine gute Perspektive im Rahmen der Städtebauförderung eröffnet. Vertreter der Ministerien seien bereits vor Ort gewesen. Geplant sei, ein größeres Gebiet aufzuwerten. Dazu gehören die Fußgängerzone, der Bahnhof und der Bereich Kirschsteinanlage.

Das vorgesehene Investitionsvolumen liege bei rund 30 Millionen Euro. Die Umsetzung sei über einen Zeitraum von zwölf Jahren geplant. Bei erfolgreicher Förderung könnte der finanzielle Anteil der Stadt vergleichsweise gering ausfallen. Der Beschluss des Bauausschusses sei eine Empfehlung an den Stadtrat. Letz zeigte sich zuversichtlich, dass dieser zustimmen werde.

Deutscher Alpenverein feiert 100-jähriges Bestehen

Der Deutsche Alpenverein, Sektion Nahegau, in Bad Kreuznach feiert am Freitag sein 100-jähriges Bestehen. Oberbürgermeister Letz will am Abend ein Grußwort bei der Feier im Haus des Gastes halten. Beginn ist für 19 Uhr vorgesehen.

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