Bad Kreuznach

Ringen: Ligakampf VfL Bad Kreuznach gegen VfK Schifferstadt nachträglich neu gewertet

today16. Dezember 2025

Hintergrund
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Der Mannschaftskampf in der Rheinland-Pfalz-Liga zwischen dem VfL Bad Kreuznach und dem VfK Schifferstadt vom 6. Dezember 2025 ist nachträglich korrigiert worden. Die Arbeitsgemeinschaft Ringen Rheinland-Pfalz hat den Kampf offiziell mit 20:15 zugunsten des VfL Bad Kreuznach gewertet.

Ausgangslage: 19:16-Sieg auf der Matte

Der Ligakampf in der Jahnhalle in Bad Kreuznach endete zunächst mit einem 19:16-Erfolg für den VfK Schifferstadt.

Regelverstoß in der Gewichtsklasse bis 75 Kilogramm

Grund für die Neuwertung war, dass in der Mannschaft des VfK Schifferstadt in der Gewichtsklasse bis 75 Kilogramm ein 16-jähriger Ringer auf die Matte ging, der laut Wiegeliste 70,0 Kilogramm auf die Waage brachte. Für einen Start in der Gewichtsklasse bis 75 Kilogramm hätte er allerdings mindestens 71,1 Kilogramm wiegen müssen, da Jugendliche anders als Erwachsene nicht eine Gewichtsklasse steigen dürfen.

Fehler erst nach Wettkampfende festgestellt

Der Regelverstoß wurde weder vom Wettkampfgericht noch während des laufenden Kampfes erkannt, sondern erst nach Wettkampfende festgestellt. Der betreffende Einzelkampf, der ursprünglich mit einem Schultersieg für Schifferstadt endete, musste daher gemäß den Wettkampfbestimmungen gestrichen werden.

Wertung zugunsten des VfL Bad Kreuznach

Die Arbeitsgemeinschaft Ringen Rheinland-Pfalz sowie der Klassenleiter waren verpflichtet, den Einzelkampf mit 4:0-Wettkampfpunkten für den VfL Bad Kreuznach zu werten. Der VfL Bad Kreuznach hatte in diesem Zusammenhang keinen Einspruch eingelegt.

Endergebnis offiziell korrigiert

Durch diese Korrektur wurde der gesamte Mannschaftskampf in der Rheinland-Pfalz-Liga offiziell mit 20:15 für den VfL Bad Kreuznach gewertet. Die diesjährige Verbandsrunde der Rheinland-Pfalz-Liga wird am Samstag mit dem Kampf des SV Alemannia Nackenheim gegen die WKG Pfalz-Stark abgeschlossen. Mit dem neuen Ergebnis steht der VfL als Meister fest.

Geschrieben von: Maximilian Wischermann