Antenne Bad Kreuznach
Foto: Dirk Pekrul
Theresa Pekrul Kickboxen – mit dieser Kombination sorgte die Langenlonsheimerin beim World Cup in Budapest für Furore. Das Turnier gilt als größtes seiner Art weltweit. Rund 4.000 Athletinnen und Athleten aus 52 Ländern traten an. Theresa sicherte sich dabei Gold, Silber und Bronze – ein starker Auftritt der 18-Jährigen.
Gemeinsam mit ihrem Vater und Trainer Dirk Pekrul reiste sie von Hahn aus nach Budapest. Bereits am Donnerstagabend meisterte sie das Wiegen. Geplant war ein Teamkampf zum Auftakt, doch dieser fiel kurzfristig aus.
Im Nationaldress kämpfte Theresa in der Kategorie -55 kg im Pointfight der Juniorinnen. Nach einem Freilos gewann sie deutlich mit 9:2 gegen Anja Borisek aus Slowenien. Danach bezwang sie Klaudia Siwczynska aus Polen mit 11:8.
Im Halbfinale traf sie auf Darina Tsvetkova aus Bulgarien – mit 8:6 ging auch dieser Kampf an Theresa. Im Finale wartete die österreichische Weltranglistenerste Anna Schmidl. Nach einem spannenden Duell musste sich Theresa knapp mit 8:11 geschlagen geben.
„Sie hat sich in drei anspruchsvollen Wettkämpfen gegen internationale Top-Athletinnen durchgesetzt.“
Auch bei den Erwachsenen zeigte Theresa Klasse. In der Kategorie -55 kg ging sie für den Sportclub Rhein-Nahe an den Start. Zuerst schlug sie Keila Estivariz aus Kanada mit 10:4. Danach traf sie erneut auf Schmidl – diesmal gewann sie knapp nach Punkten.
Das Halbfinale gegen Kristina Nikolova ging in die Verlängerung. Dort unterlag Theresa im Golden Point – eine Entscheidung, die später als umstritten galt. Dennoch reichte es für die Bronzemedaille in der Eliteklasse.
Am Sonntag trat Theresa erneut im Nationaldress an. In der Disziplin Lightcontact dominierte sie alle Gegnerinnen. Sie gewann gegen Kämpferinnen aus Griechenland, Kroatien und Slowenien – jeweils klar nach Punkten. Im Finale bezwang sie Sophie Heron einstimmig mit 3:0.
„Was Theresa hier abgeliefert hat, ist absolut beeindruckend.“
Ihr Vater Dirk Pekrul war begeistert. Auch Bundestrainer Stefan Reinboth unterstützte sie am Mattenrand. Nun hoffen alle, dass Theresa für die Europameisterschaft in Italien in beiden Disziplinen nominiert wird.
Geschrieben von: Geraldine Werner
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