Antenne Bad Kreuznach
Spende bei Tiefensteiner Weihnachtsbaum
Der Tiefensteiner Weihnachtsbaum prägt die Adventszeit im Stadtteil. Und er verbindet Menschen, Vereine und Engagement.
Auch 2025 begeistert die Aktion wieder viele Besucher. Denn das Fest schafft Nähe und hilft der Jugend. Deshalb gilt der Baum als starkes Zeichen für Gemeinschaft.
Die Firma Groh + Ripp organisiert den Tiefensteiner Weihnachtsbaum seit zwölf Jahren. Und sie stellt dafür ihr Firmengelände bereit. Der Baum steht an der Tiefensteiner Straße. Kita Tiefenstein und Grundschule Idarbachtal schmücken ihn gemeinsam. So entsteht früh eine festliche Stimmung. Obwohl Nieselregen fiel, kamen viele Menschen. Denn das Fest gilt als Treffpunkt für den Stadtteil. Und bei Essen und Gesprächen entstand echte Nähe.
Das Rahmenprogramm lockte viele Familien an. Die Mini Dancer des TuS Tiefenstein traten auf. Auch der Musikverein Tiefenstein spielte. Und die Bachwagge Idar-Oberstein sorgte für Humor. So blieb die Stimmung heiter und lebendig. Der Tiefensteiner Weihnachtsbaum leuchtete dabei weithin sichtbar.
Der Kern der Aktion bleibt die Spende. Willi Ripp ruft jedes Jahr zur Unterstützung auf. Er spricht Unternehmen, Partner und Privatpersonen an. Und viele folgen diesem Aufruf erneut. „In diesem Jahr hatten wir mehr als 90 Spender“. Diese Zahl zeigt die starke Verbundenheit im Stadtteil. Die Spendensumme überstieg 30.000 Euro. Davon kamen rund 28.000 Euro als Geldspenden. „Dieser Betrag geht 1 zu 1 an die Kita, die Feuerwehrjugend, den Jugendmusikverein und die Vereinsjugend des TuS Tiefenstein“.
So profitieren viele junge Menschen direkt. Und der Tiefensteiner Weihnachtsbaum erfüllt seinen Zweck.
Oberbürgermeister Frank Frühauf lobte die Aktion deutlich. „In den zwölf Jahren kam bisher eine Spendensumme von über 190.000 Euro zusammen, das ist beispiellos.“ Auch Landrat Miroslaw Kowalski zeigte Respekt. TuS-Vorsitzender Michael Brill dankte allen Unterstützern. Denn ohne sie gäbe es diese Hilfe nicht. So bleibt der Tiefensteiner Weihnachtsbaum ein Vorbild im Naheland.
Geschrieben von: Thorsten Subat
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