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16 neue Rechtsreferendare starten am Landgericht Bad Kreuznach

16 neue Rechtsreferendare starten am Landgericht Bad Kreuznach
Bild: Landgericht Bad Kreuznach

Am Landgericht Bad Kreuznach haben 16 Juristinnen und Juristen ihren zweijährigen Vorbereitungsdienst begonnen. Die Ausbildung endet mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung.

Am Landgericht Bad Kreuznach haben 16 neue Rechtsreferendare ihren juristischen Vorbereitungsdienst begonnen. Begrüßt wurden sie von Landgerichtsvizepräsident Walper. In den kommenden zwei Jahren durchlaufen sie verschiedene Ausbildungsstationen in Rheinland-Pfalz. Der Vorbereitungsdienst endet mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung. Danach können die Absolventen unter anderem als Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Notare oder Verwaltungsjuristen arbeiten.

Praxis und Theorie werden verbunden

Während des Vorbereitungsdienstes sammeln die Referendare praktische Erfahrungen in verschiedenen juristischen Bereichen. Dazu gehören Stationen bei einem Land- oder Amtsgericht in Zivilsachen, bei einem Strafgericht oder einer Staatsanwaltschaft, bei einer Verwaltungsbehörde sowie bei einem Rechtsanwalt. Zusätzlich nehmen die Referendare an wöchentlichen Arbeitsgemeinschaften teil.

Wahlstation im In- oder Ausland möglich

Nach den festen Ausbildungsstationen folgt eine Wahlstation. Diese können die Referendare nach ihren eigenen Interessen gestalten und entweder im Inland oder im Ausland absolvieren. Landgerichtsvizepräsident Walper erklärte bei der Begrüßung, Rheinland-Pfalz biete eine hochwertige Ausbildung. Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass sich möglichst viele Referendare später für eine Tätigkeit im rheinland-pfälzischen Justizdienst entscheiden.

Neue Jahrgänge zweimal pro Jahr

In Rheinland-Pfalz beginnen neue Referendariatsjahrgänge zweimal jährlich: jeweils Anfang Mai und Anfang November. Voraussetzung für den juristischen Vorbereitungsdienst ist ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften mit der ersten juristischen Prüfung.

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