KRN setzt auf Digitalisierung und modernen Nahverkehr
Die KRN ist weiter auf Wachstumskurs. Beim „Arbeitgeber des Monats“ bei Antenne Bad Kreuznach haben Jürgen Weber aus der Verkehrsplanung und Björn Weyrich aus dem Bereich freigestellte Schülerverkehre Einblicke in die Arbeit des kommunalen Verkehrsunternehmens gegeben. Dabei ging es nicht nur um Busse und Fahrpläne, sondern auch um Digitalisierung, moderne Technik und die täglichen Herausforderungen im Nahverkehr.
Über 280 Busse täglich unterwegs
Die KRN ist in den Landkreisen Bad Kreuznach und Mainz-Bingen sowie in der Stadt Bad Kreuznach unterwegs. Insgesamt fahren die blau-gestreiften Busse auf 83 Linien zwischen Mainz, Kirn, Boppard, Alzey und Meisenheim. Rund 400 Mitarbeitende sorgen dafür, dass jedes Jahr etwa 14 Millionen Fahrplankilometer gefahren werden.
Damit der Betrieb funktioniert, arbeiten viele Bereiche zusammen. Neben dem Fahrdienst gehören unter anderem Werkstatt, Disposition und Verkehrsplanung dazu. Vieles läuft inzwischen digital. Dienstpläne werden auf Tablets übertragen und die Busse erhalten ihre Fahrdaten direkt über die Bordrechner.
Digitalisierung soll den Nahverkehr verbessern
Die KRN setzt verstärkt auf moderne Technik. Bis Ende Juli sollen alle Busse mit Fahrgastzählsystemen ausgestattet werden. So kann das Unternehmen besser analysieren, welche Linien besonders stark genutzt werden und wo Anpassungen nötig sind.
Auch beim Thema Sicherheit kommt Technik zum Einsatz. Auf der Linie 630 zwischen Bad Kreuznach und Mainz gibt es in Essenheim eine enge Straßenstelle. Dort kommunizieren die Bordrechner der Busse inzwischen miteinander. Fahrer werden automatisch gewarnt, wenn sich bereits ein anderer Bus in der Engstelle befindet. Laut KRN konnten dadurch weitere Unfälle verhindert werden.
Schülerverkehr als tägliche Herausforderung
Björn Weyrich kümmert sich bei der KRN um die freigestellten Schülerverkehre. Dabei geht es um spezielle Fahrten für Kinder, die nicht mit regulären Linienbussen zur Schule fahren können. Gemeinsam mit den Landkreisen organisiert die KRN dafür rund 150 Touren.
Vor allem morgens sei die Planung anspruchsvoll. Baustellen, Staus oder kurzfristige Krankmeldungen könnten schnell den Ablauf verändern. Deshalb seien Flexibilität und schnelle Kommunikation besonders wichtig. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Eltern und Verkehrsunternehmen spiele dabei eine zentrale Rolle.
Nachhaltigkeit und neue Projekte
Auch beim Thema Nachhaltigkeit entwickelt sich die KRN weiter. Ein großer Teil der Flotte fährt inzwischen elektrisch. Zusätzlich entsteht in Wörrstadt ein neuer Betriebshof für E-Busse.
Für die Zukunft setzt die KRN vor allem auf nachhaltige Mobilität, Digitalisierung und moderne Verkehrsangebote. Gleichzeitig sucht das Unternehmen weiterhin neue Mitarbeitende und Auszubildende – unter anderem im Bereich IT, als Berufskraftfahrer, Kfz-Mechatroniker oder Kaufleute für Büromanagement.
Weitere Informationen gibt es unter www.krn-mobil.de.



