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Rheinland-Pfalz

Demografie-Studie: Mainz-Bingen bundesweit auf Platz 30

Demografie-Studie: Mainz-Bingen bundesweit auf Platz 30
Bild: KI-unterstützt

Der Landkreis Mainz-Bingen gehört laut einer bundesweiten Demografie-Studie zu den besser aufgestellten Regionen. Unter 400 Landkreisen und kreisfreien Städten erreicht Mainz-Bingen Platz 30.

Der Landkreis Mainz-Bingen schneidet in einer Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und der Wüstenrot Stiftung vergleichsweise gut ab. Unter 400 untersuchten Landkreisen und kreisfreien Städten belegt Mainz-Bingen bundesweit Platz 30. Die Studie untersucht unter anderem Bevölkerungsentwicklung, Altersstruktur, Wirtschaft und Bildung.

Landkreis erhält Gesamtnote 2,8

Insgesamt kommt Mainz-Bingen in der Studie auf die Note 2,8. Besonders bei der Altersstruktur und der wirtschaftlichen Entwicklung zählt der Landkreis laut Studie zur Spitzengruppe. In diesem Bereich liegt Mainz-Bingen gemeinsam mit mehreren Regionen aus Bayern und Baden-Württemberg weit vorne. Wirtschaftlich erfolgreiche Regionen zeichnen sich laut Studie unter anderem dadurch aus, vorhandene Arbeitskräftepotenziale gut zu nutzen.

Weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter

Auch in Mainz-Bingen wird die Bevölkerung nach den Prognosen älter. Bis 2045 soll die Zahl der Menschen zwischen 20 und 67 Jahren um 11,5 Prozent sinken. Dadurch könnten Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt knapper werden. Nach Angaben der Kreisverwaltung kann Zuzug diesen Rückgang im Landkreis bislang noch ausgleichen.

Bevölkerungsrückgang fällt moderat aus

Der für Deutschland insgesamt erwartete Bevölkerungsrückgang fällt in Mainz-Bingen laut Studie vergleichsweise moderat aus. Die Untersuchung zeigt zugleich große Unterschiede zwischen den Regionen. Während manche Landkreise deutlicher Einwohner verlieren, können andere durch Zuwanderung weiter wachsen. Der demografische Wandel trifft die Regionen deshalb unterschiedlich stark.

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