Erster Platz für Mikrochip mit KI-Sprachsteuerung
Emil Kroisandt (16) vom Gymnasium an der Stadtmauer in Bad Kreuznach hat den bundesweiten Wettbewerb INVENT a CHIP 2025 gewonnen. Er setzte sich mit seinem Mikrochip mit KI-Sprachsteuerung gegen rund 1.100 Teilnehmende von 147 Schulen durch und erhielt ein Preisgeld von 2.000 Euro. Veranstalter sind das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie der VDE.
Die Aufgabe: Wake-Word-Erkennung auf FPGA
Die Wettbewerbsaufgabe hat einen Wake Word Classifier auf einem FPGA-Board verlangt. Ein solches System erkennt festgelegte Schlüsselwörter und reagiert darauf. Kroisandt kombinierte dafür Chipdesign und Künstliche Intelligenz, sodass sein Prototyp zuverlässig auf Sprachbefehle anspricht.
Mehrere runden innerhalb des Wettbewerbs
Emil Kroisandt zum Ablauf des Wettbewerbs: „Der ist auch in drei Runden. Die ersten zwei waren im Frühjahr. Und dann kurz vor den Sommerferien gab es ein Camp in Hannover. Da ist man dann hingegangen, hat das Board bekommen, hat gelernt, wie man das benutzt. Und dann gab es die Praxisphase. Und die war jetzt über die Sommerferien bis Mitte September.“
Preisverleihung beim MikroSystemTechnik-Kongress
Die Preisverleihung hat in Duisburg stattgefunden, denn dort stellten die Finalistinnen und Finalisten ihre Arbeiten im Rahmen des MikroSystemTechnik-Kongresses vor. Neben dem Siegerprojekt wurden auch weitere Platzierungen gewürdigt.
Einmalige Teilnahme – besonderer Erfolg
INVENT a CHIP ist für Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 13 geöffnet, allerdings ist die Teilnahme nur einmalig möglich. Damit zählt der diesjährige erste Platz für Emil Kroisandt zu einem besonders nachhaltigen Erfolg auf seinem weiteren Bildungsweg.