Die Fachschule für Sozialwesen der Stiftung kreuznacher diakonie in Bad Kreuznach hat zum Beginn des neuen Schuljahres einen Spitzenwert bei den Anmeldungen erreicht.
Stiftung bestätigt starke Nachfrage
Das teilt die Stiftung selbst mit. Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler beginnen in diesem Jahr ihre Ausbildung in verschiedenen pädagogischen Fachrichtungen.
Neue Strukturen für mehr Flexibilität
Besonders gefragt sind die beiden Vollzeit-Klassen für angehende Erzieherinnen und Erzieher, die mit einem neuen Unterrichtsmodell am Vormittag starten. Dieses Konzept erleichtert vor allem jungen Eltern den Alltag, da Unterrichtszeiten und familiäre Verpflichtungen besser kombiniert werden können. Parallel dazu beginnen drei weitere Klassen in der berufsbegleitenden Form, bei der Schule und Praxis eng miteinander verbunden sind. Erstmals steigen zudem zwölf Auszubildende nach einer abgeschlossenen Sozialassistentenausbildung direkt in die Mittelstufe ein.
Vielfältige Wahlmöglichkeiten
Neu im Ausbildungsangebot ist ein Wahlpflichtmodul, das eine gezielte Vertiefung in unterschiedlichen Arbeitsfeldern ermöglicht. Ein Großteil der künftigen Erzieherinnen und Erzieher interessiert sich vor allem für die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie für die soziale Teilhabe. Besonders stark nachgefragt ist außerdem die Heilerziehungspflege, die ihren Schwerpunkt auf die Begleitung von Menschen mit Behinderungen legt.
Antwort auf die Nachfrage am Arbeitsmarkt
Mit den zusätzlichen Ausbildungsplätzen reagiert die Fachschule gezielt auf den hohen Bedarf an pädagogischen Fachkräften in der Region. Damit bietet die Stiftung jungen Menschen attraktive Perspektiven und unterstützt gleichzeitig den Arbeitsmarkt, der dringend auf neue Fachkräfte angewiesen ist.