Am 24. Oktober 2026 üben Einsatzkräfte aus Bad Kreuznach, Birkenfeld und dem Rhein-Hunsrück-Kreis gemeinsam für den Ernstfall. Im Mittelpunkt steht ein großer Waldbrand, der eine Ortschaft bedroht.
Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna bei Kastellaun findet am Samstag, 24. Oktober 2026, eine ganztägige Übung statt. Dabei trainieren Kräfte aus den Landkreisen Bad Kreuznach, Birkenfeld und Rhein-Hunsrück ihr gemeinsames Vorgehen bei großen Schadenslagen. Als Szenario dient ein Waldbrand, der sich auf die Wohnbebauung der Pydna zubewegt.
Kräfte aus drei Landkreisen arbeiten zusammen
Das Land Rheinland-Pfalz setzt bei großen Schadenslagen auf die sogenannte „Vorgeplante überörtliche Hilfe größeren Umfangs“. Dadurch können benachbarte Kreise schnell zusätzliche Kräfte schicken. Bei der Übung kommt deshalb die Einsatzbereitschaft des früheren Leitstellenbereichs Bad Kreuznach zusammen. Dazu gehören Kräfte aus den Landkreisen Birkenfeld, Bad Kreuznach und Rhein-Hunsrück.
Das Übungsszenario geht von einem Waldbrand aus, der seit mehreren Tagen im Rhein-Hunsrück-Kreis brennt. Zudem nähert sich das Feuer aus westlicher Richtung der Wohnbebauung auf dem Pydna-Gelände. Die Einsatzkräfte sollen deshalb den Brand eindämmen und zugleich die Gebäude schützen.
Ein wichtiger Teil der Übung ist die gemeinsame Anfahrt. Die Einheiten sammeln sich um 8:30 Uhr in Birkenfeld. Dort erfassen die Verantwortlichen alle Kräfte und Fahrzeuge. Anschließend fährt der Verband geschlossen in Richtung Pydna. Gleichzeitig startet ein Vorauskommando, das die Lage vorbereitet.
Hubschrauber und Drohne unterstützen die Übung
Im Gelände trainieren die Kräfte anschließend den eigentlichen Einsatz. Dabei arbeiten sie auch mit der Hubschrauberstaffel der Polizei Rheinland-Pfalz zusammen.
Außerdem kommt eine Drohneneinheit des Wasserrettungszuges Rhein-Hunsrück-Kreis zum Einsatz. So soll auch die Zusammenarbeit mit Unterstützung aus der Luft geübt werden.
Gegen 11:30 Uhr soll der Hauptverband auf der Pydna eintreffen. Danach folgen die Lageeinweisung und die Verpflegung. Die aktive Einsatzübung beginnt gegen 12:45 Uhr. Gegen 17 Uhr soll sie enden. Anschließend besprechen die Beteiligten den Ablauf noch einmal gemeinsam. Die Leitung übernimmt Bereitschaftsführer Stefan Bohnenberger. Zusätzlich beteiligen sich die Freiwilligen Feuerwehren Leideneck an der Übung.



