Stadt bittet um Ideen und Rückmeldungen
Wie soll sich die Innenstadt Nord in Alzey in den kommenden Jahren entwickeln? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit eine Online-Umfrage der Stadt. Noch bis Montag, 19. Januar, können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen, Wünsche und Kritikpunkte einbringen und damit aktiv an der Gestaltung des Quartiers mitwirken.
Förderprogramm bietet neue Möglichkeiten
Die Innenstadt Nord ist Teil des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“. Dadurch stehen Fördermittel zur Verfügung, um öffentliche Räume aufzuwerten, Wege neu zu gestalten, Grünflächen zu schaffen und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Welche Schwerpunkte gesetzt werden, soll gemeinsam mit den Menschen vor Ort entschieden werden.
Beteiligung der Menschen vor Ort erwünscht
„Das Sanierungsgebiet ‚Innenstadt Nord‘ betrifft viele Menschen ganz konkret als Wohnort, Einkaufsbereich oder Arbeitsplatz“, betont Bürgermeister Steffen Jung. „Deshalb ist es so wichtig, dass möglichst viele ihre Perspektive einbringen. Die Umfrage ist einfach auszufüllen und jede Rückmeldung zählt.“
Themen aus erster Beteiligungsrunde werden vertieft
Bereits bei einer Auftaktveranstaltung Ende November in der Nikolaikirche wurden zahlreiche Anregungen gesammelt. Genannt wurden unter anderem mehr Grün und Schatten, sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer, eine lebendige Mischung aus Wohnen, Handel und Kultur sowie attraktive öffentliche Plätze. Die Online-Umfrage greift diese Themen auf und ermöglicht eine vertiefte Beteiligung – unabhängig von Zeit und Ort.
Grundlage für das Stadtentwicklungskonzept
Alle Rückmeldungen fließen in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) ein. Dieses dient Verwaltung und Politik als verbindlicher Fahrplan für konkrete Maßnahmen in der Innenstadt Nord in den kommenden Jahren.
Noch bis Montag mitmachen
Die Stadt Alzey ruft alle Anwohnerinnen und Anwohner, Gewerbetreibenden sowie Interessierten dazu auf, sich noch bis Montag, 19. Januar, an der Umfrage zu beteiligen. Ziel ist es, ein Quartier zu entwickeln, das zu den Menschen passt, die dort leben, arbeiten und sich aufhalten.