Antenne Bad Kreuznach
today7. Januar 2026
Gleichstellungsbeauftragte Dr. Vera Lanzen (r.) nahm Abschied von der langjährigen Mitarbeiterin Doris Marter (l.). Foto: Kreisverwaltung Alzey-Worms/Kloos
Im Kreis Alzey-Worms sind langjährige Mitarbeitende der Kreisverwaltung und des Kreiskrankenhauses geehrt worden. Es handelte sich um die erste gemeinsame Feierstunde von Kreisverwaltung und Kreiskrankenhaus, seit der Landkreis die Trägerschaft des Krankenhauses übernommen hat.
Zum 40. Dienstjubiläum gratulierte Landrat Heiko Sippel den Krankenschwestern Irmtraud Diehl und Sabine Neuhaus-Döring.
Für 25 Jahre Dienstzeit wurde zudem Evelyn Törmer-Schwarz geehrt. Sie begann ihre Tätigkeit im damaligen DRK-Krankenhaus, arbeitete im Pflegedienst sowie in der Endoskopie und ist seit Juni 2025 am Empfang des Krankenhauses tätig. Landrat Sippel betonte die besondere Bedeutung des Empfangs als Visitenkarte des Hauses.
Ebenfalls sein 25-jähriges Dienstjubiläum feierte Sozialarbeiter Andreas Heinz aus dem Sozialamt. Er ist seit 2020 im Bereich der sozialen Teilhabe der Kreisverwaltung tätig. Personalratsvorsitzender Andre Merker hob seine warmherzige Art hervor.
In den Ruhestand verabschiedet wurde Doris Marter. Nach Stationen in der Telefonzentrale, im Sekretariat der Alzeyer Berufsbildenden Schulen und in der damaligen Abteilung Wirtschaft und Umweltschutz, war Doris Marter seit 1996 im Büro der Gleichstellungsstelle tätig. Von 2021 bis 2025 engagierte sich die langjährige Mitarbeiterin im Personalrat. Landrat Sippel erklärte, Doris Marter habe „immer treu, engagiert und mit Humor“ gearbeitet. Neben der Organisation unzähliger Veranstaltungen habe sie die Gleichstellungsstelle auch bei schwierigen Themen engagiert unterstützt und sich für ein gutes Miteinander im Haus stark gemacht.
Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Dr. Vera Lanzen, bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit. Sie fügte hinzu, dass das Engagement von Doris Marter für Frauenrechte zugleich ein wichtiger Einsatz für die Demokratie in widrigen Zeiten sei.
Geschrieben von: Maximilian Wischermann
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