Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Bad Kreuznach versorgt derzeit mehrere hundert Kaninchen. Viele der Tiere waren trächtig oder krank. Einige Kaninchen haben bereits Nachwuchs bekommen. Die Tierschützer übernehmen nun Versorgung, Pflege und medizinische Behandlungen. Da in dem Fall noch polizeiliche Ermittlungen laufen, können noch keine Angaben gemacht werden, woher die Tiere sind oder wieso sie in Obhut genommen werden mussten.
Großer Einsatz der Tierschutzvereine in der Region
Das Tierheim Bad Kreuznach war direkt an der Rettung beteiligt. Mehrere Mitarbeiter halfen vor Ort bei der Inobhutnahme. Die Tiere wurden auf Vereine in Bad Kreuznach, Mainz, Ingelheim, Bingen und Idar-Oberstein verteilt. Sie kümmern sich seitdem um Futter, Unterbringung und Tierarztkosten – zum Beispiel für Kastrationen.
„Die Tierschutzvereine übernehmen nach der Übergabe alle anfallenden Kosten.“ So beschreibt es die Kreisverwaltung. Diese bittet nun um Unterstützung. Besonders Geldspenden helfen den Vereinen, laufende Ausgaben zu decken.
Große Spendenbereitschaft – doch Hilfe wird weiter gebraucht
Die Hilfsbereitschaft ist bereits groß. Am Wochenende gingen im Tierheim Bad Kreuznach so viele Futterspenden ein, dass ein Teil davon an den Tierschutz Ingelheim weitergegeben wurde. Dennoch bleibt der Bedarf hoch. Besonders finanzielle Unterstützung ist weiterhin dringend nötig.
Wer Futter bringen möchte, soll sich aber vorher beim Verein melden. Nur so kann abgestimmt werden, was gerade gebraucht wird. Auch bei der Vermittlung der Kaninchen sind Helfer willkommen.
Diese Vereine freuen sich über Unterstützung
Wer helfen möchte, kann sich direkt an die beteiligten Organisationen wenden:
- Tierschutzverein Bad Kreuznach
- Tierschutzverein Mainz
- Tierhelfer Ingelheim
- Tierschutzverein M.u.T. Bingen
- Initiative für Tiere in Not, Idar-Oberstein
„Wir danken allen, die schon gespendet haben – und freuen uns über weitere Hilfe.“