DJ Udo und Theo Oberheitmann bringen mit ihrer Mobilen Discothek Dance Factory Musik, Licht und Partystimmung direkt zu ihren Auftraggebern. Beide leben mit einer Beeinträchtigung und haben ihre gemeinsame Leidenschaft für Musik zum Nebenberuf gemacht.
Während Udo Rodenbusch überwiegend für die Musikauswahl zuständig ist, kümmert sich Theo Oberheitmann vor allem um die Technik und den Transport. Auflegen möchte das Duo besonders dort, wo eine Tanzfläche vorhanden ist und gemeinsam gefeiert werden kann.
Von der Mittwochsdisko zum mobilen DJ-Duo
Udo Rodenbusch interessiert sich bereits seit seiner Kindheit für Musik. Seine Anfänge machte er mit Kassetten, später folgten CDs. Heute arbeitet er ausschließlich mit MP3-Dateien und verfügt nach eigenen Angaben über eine Musiksammlung von knapp zwei Terabyte.
Nach seinem Umzug in die Diakonie im Jahr 1993 beteiligte er sich dort an einem Diskoteam. Später entstand eine wöchentliche Mittwochsdisko in der Gaststätte, die den Namen „Rockcafé“ erhielt. Über dieses Umfeld lernte er auch Theo Oberheitmann kennen.
Hauptberuflich arbeitet Rodenbusch in einer Werkstatt in der Meisenheimer Raumbachstraße. Gemeinsam mit Oberheitmann entwickelte er das DJ-Hobby schließlich zur Mobilen Discothek Dance Factory weiter.
Musik von Schlager bis zu den 90ern
Das Repertoire des Duos reicht von Schlager und Partymusik über Rock und Pop bis zu Hits aus den 80er- und 90er-Jahren. Auch Musikwünsche versucht DJ Udo nach Möglichkeit zu erfüllen.
Besonders gerne legt das Duo bei Geburtstagen, Hochzeiten und anderen privaten Feiern auf. Auch bei Dorffesten und größeren Veranstaltungen war die Dance Factory bereits im Einsatz. Nach Angaben von Udo Rodenbusch eignet sich die eigene Anlage für Veranstaltungen mit bis zu etwa 300 Gästen.
Veranstalter müssen den Transport übernehmen
Eine Besonderheit ergibt sich bei der Anreise: Da die beiden DJs kein eigenes Fahrzeug besitzen, müssen sie von ihren Auftraggebern abgeholt und nach der Veranstaltung wieder zurückgebracht werden.
Für die umfangreiche Ausrüstung wird ein Transporter oder Kleinbus benötigt. Zum Equipment gehören unter anderem Lautsprecher, Subwoofer, Scheinwerfer und eine Lichttraverse. Weil einzelne Kisten groß und schwer sind, sollte das Duo etwa ein bis zwei Stunden vor dem Aufbau abgeholt werden.
Ist an einem Veranstaltungsort bereits eine vollständige Licht- und Tonanlage vorhanden, kann die Dance Factory auch ohne ihr gesamtes Equipment auftreten.
Eigene Songs für besondere Partys
Udo Rodenbusch experimentiert inzwischen außerdem mit der Produktion eigener Lieder. Dabei entstehen vor allem humorvolle Songs, die er gelegentlich bei Veranstaltungen für die Bewohner der Einrichtung einsetzt.
Für eine Schwimmbad-Disko produzierte er beispielsweise den Titel „Der Swimmingpool wird zersägt“. Bei Auftritten für andere Auftraggeber setzt er dagegen auf sein reguläres Partyrepertoire.
Disco für Menschen mit Beeinträchtigung
Der nächste genannte Auftritt der Dance Factory ist für den 18. September im „Kult“ in Gundelsweiler bei Rockenhausen vorgesehen. Von 18 bis 23 Uhr findet dort eine Disco speziell für Menschen mit Beeinträchtigung statt.
Wer die Veranstaltung ohne Begleitperson besucht, sollte nach Angaben von Rodenbusch einen entsprechenden Ausweis mitbringen. Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung sollen über die Veranstaltung informiert werden.
Komplettpaket kostet 350 Euro
Für einen Abend mit beiden DJs sowie der vollständigen Licht- und Tontechnik berechnet die Mobile Discothek Dance Factory einen Festpreis von 350 Euro.
Buchungsinformationen und Kontaktdaten stehen auf der Internetseite mobilediscothek-dancefactory.simdif.com. Kontaktanfragen sollten über die 0151-21038158 möglichst per WhatsApp oder als Sprachnachricht erfolgen.



