Bad Kreuznach

Naturschutzgruppe Nahe verweist auf Feuerwerksverbote in Naturschutz- und Schutzgebieten

today28. Dezember 2025

Hintergrund
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Hinweis auf bestehende Feuerwerksverbote

Die Naturschutzgruppe Nahe weist zum Jahreswechsel auf geltende Feuerwerksverbote in Naturschutz- und Schutzgebieten rund um Bad Kreuznach hin. Anlass ist die Silvestermitteilung der Stadt, in der diese Zonen nicht ausdrücklich genannt wurden.

Schutzgebiete entlang der Nahe besonders betroffen

Nach Angaben der Naturschutzgruppe erstrecken sich ausgewiesene Naturschutzgebiete entlang der Nahe unter anderem von Boos bis Ippesheim. Diese Bereiche dienen als Rückzugs- und Ruheräume für wildlebende Tiere und stehen unter bundes- sowie europaweitem Schutz. Feuerwerk sei dort mit dem Schutzzweck nicht vereinbar.

Gefahr für Vögel, Fledermäuse und Wildtiere

Lärm, Lichtblitze und zurückbleibende Abfälle durch Feuerwerk könnten erhebliche Störungen verursachen. Besonders betroffen seien Vögel, Wasservögel, Greifvögel, Eulen und Fledermäuse. In engen Felsbereichen würden Explosionen zusätzlich verstärkt, was die Belastung weiter erhöhe.

 Naturschutzgruppe Nahe verweist auf Feuerwerksverbote in Naturschutz- und Schutzgebieten - Bad Kreuznach  Nachrichten

Auch Kurparks und Ippesheimer See genannt

Zu den sensiblen Bereichen zählen nach Angaben der Naturschutzgruppe auch die Kurparks in Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg. Der Ippesheimer See solle vollständig von Feuerwerk verschont bleiben, da dort zahlreiche seltene und geschützte Vogelarten überwintern.

Bitte um Rücksichtnahme zum Jahreswechsel

Zusätzlich weist die Naturschutzgruppe darauf hin, dass Feuerwerksverbote häufig mit bestehenden Regelungen greifen, etwa im Umkreis von 200 Metern zu Kirchen, Krankenhäusern, alten Gebäuden, Tierheimen, Tierparks sowie Stallungen und Weiden. Verstöße können mit empfindlichen Strafen geahndet werden.

Appell an die Bevölkerung

Die Naturschutzgruppe Nahe bittet darum, in den genannten Bereichen auf Feuerwerk zu verzichten und Rücksicht auf Tiere und Natur zu nehmen. Ziel sei ein friedlicher Jahreswechsel ohne zusätzliche Belastungen für geschützte Lebensräume.

Geschrieben von: Clara Schulz