Bad Kreuznach

Schwerer Unfall zwischen Waldböckelheim und Oberstreit

today4. Dezember 2025

Hintergrund
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Der Unfall auf der L234 zwischen Waldböckelheim und Oberstreit hat am Abend zu einer Vollsperrung geführt und zwei Menschen verletzt. Nach Angaben der örtlichen Feuerwehr stießen zwei Fahrzeuge wenige hundert Meter vor der Ortslage Oberstreit aus bislang ungeklärter Ursache zusammen. Durch den heftigen Aufprall kippte eines der Fahrzeuge seitlich um und blieb auf der Fahrerseite liegen. Die Rettungskräfte rückten rasch aus und brachten die Unfallstelle unter Kontrolle.

Erste Versorgung der Beteiligten

Beim Eintreffen der Feuerwehren hatten Ersthelfer den Fahrer eines der Fahrzeuge bereits außerhalb des Wagens betreut. Der zweite Beteiligte befand sich weiterhin im Innern seines Autos und zeigte zunächst keinerlei Reaktion. Die Feuerwehrleute sorgten für Beleuchtung, stellten den Brandschutz sicher und unterstützten den Rettungsdienst bei der Erstversorgung. Der Unfall auf der L234 forderte von den Einsatzkräften hohe Konzentration, da die Lage unübersichtlich war und beide Personen schwere Verletzungen aufwiesen.

Aufwendige technische Rettung

Für die Befreiung des eingeschlossenen Fahrers verschaffte sich ein sogenannter innerer Retter über die Heckscheibe Zugang zum Innenraum. Parallel sicherten weitere Kräfte das seitlich liegende Fahrzeug gegen Umfallen. Anschließend schnitten die Einsatzkräfte das Dach mit hydraulischen Geräten an mehreren Stellen ein und klappten es kontrolliert nach unten. Erst danach war eine medizinische Versorgung durch die Notärztin möglich. Beide Verletzten wurden im Anschluss in Krankenhäuser gebracht.

Reinigung der Straße und Bergung

Während des weiteren Einsatzes nahmen die Feuerwehren größere Mengen ausgelaufener Betriebsstoffe auf. Zusätzlich unterstützten sie das Abschleppunternehmen bei der Bergung der Unfallfahrzeuge sowie die Straßenmeisterei bei der Reinigung der Fahrbahn. Der Unfall auf der L234 führte zu einer stundenlangen Vollsperrung, die erst am späten Abend aufgehoben wurde.

Geschrieben von: Geraldine Werner