Torben Hämmerle ist die neue NaheWeinMajestät 2026/2027. Der 29-Jährige aus Sponheim wurde am Freitagabend in der Römerhalle in Bad Kreuznach gekrönt. Damit übernimmt erstmals ein Mann das Amt. Hämmerle arbeitet als Architekt. Seine Verbindung zum Wein begann bereits in seiner Kindheit. Seine Großmutter ist Winzertochter und nahm ihn schon früh mit zur Weinlese.
Torben Hämmerle überzeugte die Jury
Die eigentliche Wahl fand bereits am 8. Oktober statt. Eine Jury entschied in einem nicht öffentlichen Auswahlverfahren über die neue NaheWeinMajestät. Dabei überzeugte Hämmerle laut Weinland Nahe mit Fachwissen und seinem Auftreten. In den Gesprächen ging es vor allem darum, wer die Nahe, ihre Weine und die Menschen der Region authentisch vertreten kann.
Seine persönliche Lieblingsrebsorte ist übrigens die Scheurebe.
NaheWeinMajestät bekommt eine neue Rolle
Gleichzeitig hat Weinland Nahe das Amt neu ausgerichtet. Nachdem es im vergangenen Jahr keine Weinmajestät gegeben hatte, entstand ein erweitertes Mentoren- und Botschafterprogramm. Die Nahe Wein Majestät soll deshalb künftig nicht nur repräsentieren. Vielmehr geht es auch um persönliche Entwicklung, neue Fähigkeiten und den Austausch mit ehemaligen Amtsinhabern.
Zudem möchte Weinland Nahe mit dem neuen Konzept Menschen außerhalb der klassischen Weinszene erreichen.
Katharina Gräff führt durch den Krönungsabend
Durch den Abend führte Katharina Gräff, Moderatorin sowie ehemalige Naheweinkönigin und Deutsche Weinprinzessin. Außerdem blickten die ehemaligen Nahe Wein Majestäten Daniela Hermes, Karina von Keitz, Tina Haas und Pauline Baumberger-Brand auf ihre Amtszeiten zurück. Als neue Nahe Wein Majestät wird Torben Hämmerle die Region künftig bei Veranstaltungen, Weinproben, Präsentationen und öffentlichen Auftritten vertreten.



