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Drei neue Einsatzfahrzeuge für den Rhein-Hunsrück-Kreis

Drei neue Einsatzfahrzeuge für den Rhein-Hunsrück-Kreis
Bild: KV RHK

Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat drei neue Fahrzeuge für den Zivil- und Katastrophenschutz übernommen. Zwei Fahrzeuge kommen vom Bund, ein weiteres hat der Landkreis selbst gekauft.

Der Rhein-Hunsrück-Kreis baut seine Ausstattung für den Zivil- und Katastrophenschutz weiter aus. Landrat Volker Boch übergab am vergangenen Freitag drei neue Einsatzfahrzeuge an die zuständigen Einheiten. Zwei Fahrzeuge stellt der Bund bereit. Das dritte Fahrzeug hat der Landkreis selbst beschafft. Damit stehen den Einsatzkräften künftig zusätzliche Fahrzeuge für verschiedene Notlagen zur Verfügung.

CBRN-Erkunder kommt nach Simmern

Eines der beiden Bundesfahrzeuge ist ein CBRN-Erkunder. Einsatzkräfte können damit chemische, biologische, radioaktive und nukleare Gefahrstoffe aufspüren und untersuchen. Die Feuerwehr Simmern übernimmt das Fahrzeug. Außerdem bindet der Kreis den CBRN-Erkunder in seinen Gefahrstoffzug ein.

Krankentransportwagen für Bad Salzig

Das zweite Fahrzeug des Bundes ist ein Krankentransportwagen des Typs B. Er dient dazu, verletzte oder erkrankte Menschen zu transportieren. Das Deutsche Rote Kreuz in Bad Salzig übernimmt den Wagen. Zugleich ergänzt das Fahrzeug die Medical Task Force 38 des Bundes. Der Bund hat beide Fahrzeuge ursprünglich für den Zivilschutz beschafft. Sie können jedoch auch bei Katastrophenlagen im Rhein-Hunsrück-Kreis zum Einsatz kommen.

Neues Fahrzeug für Hilfe nach belastenden Einsätzen

Das dritte Fahrzeug hat der Rhein-Hunsrück-Kreis selbst gekauft. Es gehört zur psychosozialen Notfallversorgung. Mit dem Mannschaftstransportfahrzeug können Einsatzkräfte schnell zu größeren oder besonders belastenden Schadenslagen fahren. Der Kreis stellt das Fahrzeug im Katastrophenschutzlager in Simmern ab. Die psychosoziale Notfallversorgung unterstützt unter anderem Betroffene, Angehörige, Augenzeugen, Ersthelfer und Einsatzkräfte.

Kreis will Ausstattung weiter verbessern

Landrat Volker Boch betonte bei der Übergabe die Bedeutung einer guten Ausstattung. Besonders das neue Fahrzeug für die psychosoziale Notfallversorgung sei eine deutliche Verbesserung für die Einsätze in diesem Bereich. Außerdem verwies Boch darauf, dass sich der Kreis auf verschiedene Gefahrenlagen vorbereiten müsse. Dafür brauche es neben einer guten Ausbildung auch das passende Material.

Auch Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Peter Link erklärte, dass der Kreis seine Ausstattung weiter verbessern wolle. Dadurch sollen die Einheiten für unterschiedliche Einsatzlagen besser vorbereitet sein.

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