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Das Land Rheinland-Pfalz investiert weiter in die medizinische Versorgung der Region. Die Geburtshilfestation im Klinikum Idar-Oberstein erhält auch 2026 eine Förderung in Höhe von 427.642,84 Euro. Gesundheitsminister Clemens Hoch teilte dies dem Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss mit. Damit setzt die Landesregierung ein deutliches Signal für den Erhalt wohnortnaher Gesundheitsangebote im Naheland.
Der Bund stellt für Rheinland-Pfalz rund 5,8 Millionen Euro für Geburtskliniken bereit. Das Land entscheidet über die Verteilung dieser Mittel und legt dabei besonderen Wert auf kleine Kliniken im ländlichen Raum. Diese Häuser sichern die wohnortnahe Versorgung vieler Familien. Auch das Klinikum Idar-Oberstein spielt in diesem Netzwerk eine zentrale Rolle. Es gilt als einzige Einrichtung, die für mehr als 950 Frauen im gebärfähigen Alter innerhalb von 40 Minuten erreichbar ist. Dafür erhält das Haus zusätzlich 250.000 Euro aus den Bundesmitteln. Hans Jürgen Noss erklärt: „Mit dieser Förderung wird eine wichtige Unterstützung für die gesundheitliche Versorgung vor Ort gewährleistet.“
Die Landesregierung zeigt mit dieser Förderung, dass sie die medizinische Infrastruktur auch außerhalb der Ballungszentren stärken will. Das Naheland profitiert damit langfristig von stabilen Versorgungsstrukturen und kurzen Wegen für werdende Eltern. Durch die Unterstützung bleibt das Klinikum Idar-Oberstein ein verlässlicher Partner für Familien in der Region.
Geschrieben von: Thorsten Subat
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