Regional

Schlichtung bei Musashi abgeschlossen: Arbeitsplätze an Nahe-Standorten bis 2028 gesichert

today16. Dezember 2025

Hintergrund
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Die Schlichtung zwischen dem Automobilzulieferer Musashi und der IG Metall ist abgeschlossen. Die vereinbarte Erklärungsfrist ist verstrichen, damit können die Ergebnisse nun umgesetzt werden.

Sicherheit für Standorte an der Nahe

Für die Musashi-Standorte in Bockenau, Grolsheim und Bad Sobernheim sind betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2028 ausgeschlossen. Zudem hat das Unternehmen zugesichert, dass an diesen Standorten weiterhin konkrete Produkte gefertigt werden, darunter Hohlräder und Achsantriebsräder.

Regelungen für weitere Werke

Auch für die übrigen deutschen Standorte wurden Vereinbarungen getroffen. Dort konnten unter anderem höhere Abfindungen sowie Qualifizierungs- und Transferangebote für betroffene Beschäftigte durchgesetzt werden. Die ursprünglich geplante Schließung des Werks in Leinefelde ist vom Tisch. In Lüchow fallen weniger Arbeitsplätze weg als zunächst vorgesehen, während der Standort Hann. Münden geschlossen bleibt.

Unternehmen betont Fortführung der Produktion

Musashis Finanzvorstand Simon Beckers erklärte, dass die Produktion an den gesicherten Standorten weiterläuft und Arbeitsplätze erhalten bleiben. Beschäftigte, die von Veränderungen betroffen sind, sollen gezielt unterstützt werden.

Geschrieben von: Clara Schulz