Neues aus dem Rathaus

Geschrieben von Geraldine Werner

Mit dem Ende der Sommerferien kehrt auch die Schulstraße an der Hofgartenschule in Bad Kreuznach zurück. Die bisherige Regelung wurde allerdings überarbeitet. Oberbürgermeister Emanuel Letz hat im Gespräch mit Antenne Bad Kreuznach erklärt, was sich zum Schulstart ändert. Außerdem sprach er über neue Zufahrtssperren für Veranstaltungen, die Zusammenarbeit mit Alzey und die Baustelle in der Salinenstraße.

Neue Regelung für die Schulstraße

Die frühere verkehrsrechtliche Anordnung für die Schulstraße war nach Beschwerden von Anwohnern aufgehoben worden. Der Stadtrechtsausschuss hatte sich mit dem Thema beschäftigt und den Beschwerden stattgegeben.

Nach Angaben von Oberbürgermeister Emanuel Letz waren unter anderem zu viele Schilder aufgestellt worden. Außerdem habe die damalige Regelung zu viele unterschiedliche Zeiträume umfasst.

Die Stadt hat die Vorgaben deshalb gemeinsam mit der Hofgartenschule, dem Elternbeirat und dem Rechtsamt überarbeitet. Künftig soll die Schulstraße nur noch zu zwei festgelegten Zeiten gelten – jeweils für eine halbe Stunde am Morgen und am Nachmittag.

Während der Ferien soll die Regelung dagegen nicht gelten.

Stromberger Straße gehört nicht zur Schulstraße

Gleichzeitig korrigierte Letz eine Angabe aus einer Pressemitteilung der Stadt. Darin sei der Eindruck entstanden, dass auch die Stromberger Straße von der Schulstraßenregelung betroffen sei.

Das sei nicht der Fall. Die Schulstraße beginnt von der Stromberger Straße aus erst mit der Hofgartenstraße.

Ziel der Regelung ist vor allem, den Verkehr durch sogenannte Elterntaxis unmittelbar an der Schule zu reduzieren und damit die Sicherheit der Kinder zu erhöhen. Gleichzeitig soll der Durchgangsverkehr in der Hofgartenstraße verringert werden.

Als Alternative können Eltern den Jahnhallenparkplatz nutzen. Dort können Kinder nach Angaben des Oberbürgermeisters für kurze Zeit gebracht beziehungsweise wieder abgeholt werden.

Bad Kreuznach schafft gemeinsam Zufahrtssperren an

Ein weiteres Thema ist die Sicherheit bei größeren Veranstaltungen. Bad Kreuznach arbeitet dabei mit Bingen, Ingelheim und der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim zusammen.

Die Kommunen haben gemeinsam Zufahrtssperren angeschafft. Diese sollen beispielsweise bei größeren Festen eingesetzt werden und verhindern, dass Fahrzeuge ungehindert in Veranstaltungsbereiche gelangen können.

Weil solche Systeme kostspielig sind, teilen sich die beteiligten Kommunen die Anschaffung. Voraussetzung dafür ist, dass die großen Veranstaltungen nicht gleichzeitig stattfinden und die Sperren dadurch von mehreren Kommunen genutzt werden können.

Zusammenarbeit mit Alzey soll ausgebaut werden

Auch mit Alzey möchte Bad Kreuznach künftig enger zusammenarbeiten. Letz berichtete von einem Austausch mit dem dortigen Bürgermeister.

Mögliche gemeinsame Projekte sieht der Bad Kreuznacher Oberbürgermeister unter anderem im Tourismus. Denkbar seien beispielsweise Angebote, bei denen sich beide Regionen gegenseitig stärker bewerben.

Auch die Feuerwehren könnten enger zusammenarbeiten. Dabei soll unter anderem geprüft werden, ob gemeinsame Beschaffungen oder weitere Formen der interkommunalen Zusammenarbeit möglich sind.

Kran steht wieder an der Salinenstraße

Neuigkeiten gibt es außerdem von der großen Baustelle in der Salinenstraße. Dort ist der Kran wieder aufgebaut worden.

Für Letz ist das ein positives Zeichen. Kleinere Arbeiten seien bereits zu beobachten. Die Stadt stehe mit den Investoren im Austausch und hoffe darauf, bald konkretere Informationen über den weiteren Fortgang des Projekts bekanntgeben zu können.

Eine offizielle Mitteilung soll folgen, sobald feststeht, dass die Arbeiten wieder richtig aufgenommen werden.

Vier neue Auszubildende bei der Stadt

Auch personell gibt es Neuigkeiten aus dem Rathaus. Vier junge Menschen haben zum August ihre Ausbildung bei der Stadt Bad Kreuznach begonnen.

Zwei von ihnen werden für die klassische Verwaltung ausgebildet. Ein weiterer Auszubildender startet beim Bauhof, ein weiterer bei der Stadtentwässerung. Insgesamt beschäftigt die Stadtverwaltung nach Angaben von Letz mehr als 20 Auszubildende.

Der Oberbürgermeister betonte zugleich, dass sich die Verwaltung stärker mit Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz beschäftige. Moderne Technologien sollen künftig auch dazu beitragen, die Mitarbeiter in der Verwaltung zu entlasten.

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