Ein ausgelöster Rauchwarnmelder hat in der Nacht zum Montag auf einen Schwelbrand in einer Wohnung in der Bad Kreuznacher Gluckstraße aufmerksam gemacht. Die Feuerwehr entdeckte im Wohnzimmer einen schwelenden Holztisch. Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung.
Von außen zunächst kein Rauch erkennbar
Hausbewohner alarmierten gegen 3.15 Uhr die Feuerwehr, nachdem der Rauchwarnmelder in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ausgelöst hatte.
Die Wohnungseingangstür war abgeschlossen. Weder dort noch auf der Rückseite des Gebäudes konnten die Einsatzkräfte zunächst Feuer oder Rauch erkennen.
Feuerwehr öffnet verschlossene Wohnung
Die Feuerwehr öffnete daraufhin die Wohnungstür und stellte im Inneren eine Verrauchung fest. Ein Trupp ging unter Atemschutz zur Erkundung vor und suchte die Räume nach möglichen Bewohnern und der Ursache des Rauchs ab.
Im Wohnzimmer entdeckten die Einsatzkräfte einen schwelenden Holztisch. Dieser wurde auf den Balkon gebracht und dort mit einer kleinen Menge Wasser vollständig abgelöscht.
Abgebrannte Kerze als mögliche Ursache
Nach ersten Erkenntnissen könnte eine auf dem Tisch abgestellte und vollständig abgebrannte Kerze den Schwelbrand verursacht haben. Die genaue Brandursache ist allerdings noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
In der betroffenen Wohnung hielt sich zum Zeitpunkt des Einsatzes niemand auf. Die Polizei nahm neben den Ermittlungen zur Brandursache auch Nachforschungen zum Aufenthaltsort des Mieters auf.
Übrige Bewohner konnten im Haus bleiben
Für die anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses bestand nach Angaben der Feuerwehr zu keiner Zeit eine Gefahr. Sie mussten das Gebäude nicht verlassen und konnten während des gesamten Einsatzes in ihren Wohnungen bleiben.
Nachdem die Einsatzkräfte Fenster und Balkontür geöffnet hatten, wurde die verrauchte Wohnung mit einem elektrischen Lüfter entraucht. Nach knapp einer Stunde übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei.



