Sammlung zur Wirtschafts- und Stadtgeschichte übernommen
Die Stadt Idar-Oberstein hat Ende vergangenen Jahres die umfangreiche Privatsammlung von Dieter Jerusalem zur Geschichte der Stadt und insbesondere der Schmuck- und Edelsteinindustrie übernommen. Der Ankauf wurde durch zahlreiche Spender finanziert, die einen Bezug zur Wirtschaftsgeschichte Idar-Obersteins haben und das Wissen für kommende Generationen erhalten wollen.
Rund 500 Ordner mit Originalquellen
Die Sammlung besteht aus rund 500 Ordnern. Darin enthalten sind Originalunterlagen sowie Kopien aus Zeitungen, Amtsblättern und weiteren Quellen. Ein Teil der Dokumente stammt aus der Nachkriegszeit und behandelt unter anderem die französische Besatzung sowie die Entnazifizierung in Idar-Oberstein. Diese Unterlagen gelten als von hohem historischem Wert.
Breitere Quellenbasis für Forschung und Nutzer
Nach Angaben der Stadt bietet die Sammlung umfassende Informationen zu nahezu allen Firmen, die in der Edelstein- und Schmuckbearbeitung in Idar-Oberstein tätig waren. Für das Stadtarchiv stellt der Bestand eine deutliche Erweiterung dar, da er bestehende Überlieferungslücken schließt und neue oder vertiefende Forschungsprojekte ermöglicht. Zudem erleichtert die thematische Gliederung die Recherche für Nutzer und Mitarbeiter.
Würdigung durch Oberbürgermeister
Oberbürgermeister Frank Frühauf informierte sich bei einem gemeinsamen Termin über Umfang und Inhalt der Sammlung. Er dankte Dieter Jerusalem sowie den Spendern und erklärte, dass die Unterlagen das Stadtarchiv als wichtiges Gedächtnis der Stadt nicht nur ergänzen, sondern auch aufwerten.
Sammlung bleibt dauerhaft im Stadtarchiv
Dieter Jerusalem zeigte sich erfreut darüber, dass seine über Jahrzehnte zusammengetragene Sammlung nun im Stadtarchiv beheimatet ist und die enthaltenen Informationen dauerhaft erhalten bleiben.


