Die Stadt Bad Kreuznach verzichtet auch in diesem Jahr auf ein generelles Silvester-Feuerwerksverbot, bittet jedoch alle Bürgerinnen und Bürger um einen verantwortungsvollen Umgang mit Raketen und Böllern. Ziel ist es, Verletzungen und Schäden zu vermeiden und zugleich Lärm- und Umweltbelastungen so gering wie möglich zu halten.
Hinweise der Stadtverwaltung
Laut Oberbürgermeister Emanuel Letz sollen Feuerwerkskörper nur von Volljährigen und ausschließlich an sicheren Orten gezündet werden. Rund um Kirchen, Seniorenheime, Kindergärten sowie besonders brandempfindliche Gebäude wie Fachwerkhäuser ist das Abbrennen verboten. In der Innenstadt, etwa in der Neustadt und an den Brückenhäusern, sieht die Stadtverwaltung aktuell keine Gefahrenlage, die ein vollständiges Verbot erforderlich machen würde.
Ökologische Bedenken entlang der Nahe
Die Naturschutzgruppe Nahe hat parallel beim Stadtrat beantragt, bestehende Feuerwerksverbotszonen an sensiblen Uferbereichen öffentlich sichtbarer zu machen. Nach Angaben der Gruppe sollen die geschützten Abschnitte in Bad Kreuznach, Bad Münster, Norheim, Niederhausen und am Ippelsheimer See klar kommuniziert werden, um Tiere und Lebensräume besser zu schützen.
Appell an Rücksicht und Umsicht
Die Naturschutzgruppe betont, dass laute Knallkörper für viele Tiere eine erhebliche Belastung darstellen. Die Stadt wiederum ruft alle Feiernden dazu auf, abzuwägen, ob und in welchem Umfang privates Feuerwerk notwendig ist. Ziel sei ein sicherer und zugleich rücksichtsvoller Jahreswechsel.
Ausblick
Während die Stadt auf Eigenverantwortung setzt, hofft die Naturschutzgruppe, dass klar ausgewiesene Verbotszonen helfen, die ökologisch wertvollen Uferbereiche zu schützen. Die Stadt Bad Kreuznach wünscht allen Menschen einen friedlichen Jahreswechsel.