Schutzgebiet mit großer Bedeutung für Artenvielfalt
Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums zieht die Landesregierung ein durchweg positives Fazit. Das grenzüberschreitende Projekt von Rheinland-Pfalz und dem Saarland schützt rund 10.000 Hektar Buchenwälder, Moore und Felslandschaften.
Erfolgreicher Schutz für seltene Tier- und Pflanzenarten
Seit der Gründung im Jahr 2015 bietet der Park geschützten Lebensraum für bedrohte Arten wie die Wildkatze, den Schwarzstorch oder den Siebenstern. Darüber hinaus konnten im Gebiet des Nationalparks zwei weltweit bislang unbekannte Arten entdeckt werden – eine Flechte und eine Rotalge.
Landesregierung sieht Modellprojekt für Nachhaltigkeit
Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Umweltministerin Katrin Eder würdigten die Erfolge des Nationalparks in den Bereichen Naturschutz, Bildung und Tourismus. Sie betonten, dass das Schutzgebiet nicht nur ein Rückzugsort für Flora und Fauna sei, sondern auch einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Mehrwert für die Region darstelle.