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Foto: Zoll
Wer am Flughafen nur an Snacks für den Heimflug denkt, bekommt hier eine überraschende Lektion. Am Münchner Flughafen hat der Zoll Goldschmuck entdeckt, der in Instantnudeln versteckt war. Eine 23-jährige Frau soll versucht haben, die Ware so nach Deutschland zu schmuggeln. Die Kontrolleure griffen jedoch zum Röntgengerät – und damit war die Idee schnell „durchleuchtet“.
Die Münchner Zöllner nahmen das Reisegepäck der jungen Frau genauer unter die Lupe. Und weil Routine am Flughafen oft die besten Treffer liefert, setzten die Beamten ein Röntgengerät ein. Dabei fiel auf, dass in den Instantnudeln mehr steckte als Trockennudeln und Gewürzpulver. Der Goldschmuck war dort versteckt, aber die Technik machte den Plan zunichte.
Der Fund wirkte kurios, doch die Botschaft ist klar: Der Zoll schaut genau hin, und er lässt sich nicht von Alltagsverpackungen täuschen. Gerade weil viele Reisende auf schnelle, unauffällige Lösungen setzen, werden ungewöhnliche Verstecke immer wieder ausprobiert. Diesmal traf Kreativität auf Kontrolle – und Kontrolle gewann.
„Außergewöhnliche Schmuggelverstecke“ sind Alltag
Manchmal ist es eine doppelter Boden, manchmal ein Hohlraum, und manchmal eben ein Nudelpack. Solche Fälle sind für die Beamten nicht nur Arbeit, sondern auch ein Blick in die Trickkiste mancher Reisender. Dazu passt ein Satz aus dem Hauptzollamt München, der den Fund einordnet: “Der Zoll entdeckt immer wieder außergewöhnliche Schmuggelverstecke”
Steuerstrafverfahren: Für die Reisende wird es ernst
Für die 23-Jährige hat der Versuch Folgen. Gegen sie wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Damit ist klar: Auch wenn das Versteck originell wirkt, endet so eine Aktion nicht mit einem Schulterzucken. Am Flughafen entscheidet oft ein Moment, und dann folgt das Verfahren.
Geschrieben von: Lena Winterfeld
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