Landjugend übergibt Ministerin Daniela Schmitt die Erntekrone

Geschrieben von Lena Winterfeld

Erntekrone als Zeichen für Stolz und Zusammenhalt in Rheinland-Pfalz

Mit einer prachtvoll geflochtenen Erntekrone Rheinland-Pfalz hat die Landjugend der Landwirtschaftsministerin Daniela Schmitt in Mainz für das Jahr 2025 gedankt. Gebunden wurde die Krone von der Landjugend Eifel – aus heimischem Getreide, Hopfen und Gerste. Sie steht sinnbildlich für die Vielfalt und Stärke der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft.

Ministerin Daniela Schmitt nahm die Krone mit großer Freude entgegen und würdigte das Engagement der jungen Landwirte und Winzer. „Die Erntekrone ist ein Symbol für die Verbundenheit von Tradition, Fleiß und Zukunftsglauben in unserem Land“, betonte sie.

Junge Menschen im Gespräch über Zukunftsfragen

Nach der feierlichen Übergabe der Erntekrone nutzten die Vertreter der Landjugend das Treffen, um aktuelle Themen der Agrarpolitik anzusprechen. Im Mittelpunkt standen die EU-Agrarpolitik, die Herausforderungen für Junglandwirte und der Wunsch nach verlässlicher Planung.

Auch die Ausbildung in den Grünen Berufen war Thema. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für eine Lehre in der Landwirtschaft. Dazu kommt der Mangel an Lehrkräften an Berufsschulen. Diese Entwicklung bereitet der Landjugend Sorge, denn der Nachwuchs sei entscheidend für die Zukunft der Betriebe.

Herausforderungen und Chancen im Weinbau

Ein weiteres Gesprächsthema war die angespannte Lage im Weinabsatz. Viele Jungwinzer spüren die Auswirkungen des Marktdrucks deutlich. Ministerin Schmitt ermutigte die Teilnehmenden: „Setzen Sie auf Qualität, starke Vermarktung und kreative Wege im Vertrieb – das ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft.“

Auch der Mindestlohn war Teil der Diskussion. Die Landjugend machte deutlich, dass faire Löhne und wirtschaftliche Stabilität Hand in Hand gehen müssen.

Frauenpower in der Landwirtschaft

Ein besonderes Augenmerk legte Ministerin Schmitt auf die Rolle der Frauen im Agrarbereich. Sie lobte deren wachsende Präsenz und appellierte, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ziele mutig zu verfolgen. Gerade in der Verbandsarbeit könne weibliches Engagement neue Impulse setzen.

Zum Abschluss dankte Schmitt der Landjugend für ihren Einsatz und das ehrenamtliche Engagement. Sie unterstrich, wie wichtig es sei, dass junge Menschen ihre Stimme in die landwirtschaftliche Interessenvertretung einbringen – denn sie gestalten die Zukunft des ländlichen Raums.