Unerhört: Autor Damion Schmidt “Saru Nocturne”

Geschrieben von Geraldine Werner

Mit etwa zehn Jahren hat Damian Schmidt angefangen, sich seine eigene Fantasywelt auszudenken. Heute ist er 21 und hat sein erstes Buch veröffentlicht. Unter dem Künstlernamen Saru Nocturne erschien jetzt „Yume o Koete: Beyond Dreams“.

Im „Unerhört“ hat Damion erzählt, wie aus einer Idee aus seiner Schulzeit über viele Jahre ein fertiger Roman wurde.

Schreiben half ihm durch eine schwierige Zeit

Die ersten Ideen entstanden in der sechsten Klasse. Damion berichtete im Interview von Mobbing und Ausgrenzung in seiner Kindheit. Das Schreiben und die Vorstellung einer eigenen Traumwelt halfen ihm dabei, mit diesen Erfahrungen umzugehen.

Gleichzeitig wollte er eine Geschichte für junge Menschen schreiben, die ähnliche Situationen erleben.

Saruno findet seinen Weg in einer Traumwelt

Im Mittelpunkt des Fantasyromans steht der 14-jährige Saruno. Wegen eines Experiments seines Vaters grenzt sein Umfeld ihn aus. Dann gelangt er in eine Traumwelt, in der er die Aufgabe bekommt, gegen sogenannte Alpträume zu kämpfen.

Dabei verändert sich auch Saruno selbst. Er entwickelt mehr Selbstbewusstsein und lernt, mit seinen Erfahrungen umzugehen. Laut Damion stecken rund 50 bis 60 Prozent seiner eigenen Erlebnisse in der Hauptfigur.

Geschichte entwickelte sich über elf Jahre

Der erste Entwurf umfasste rund 50 Seiten. Später legte Damion das Projekt zeitweise auf Eis, bevor er mit etwa 17 oder 18 Jahren wieder daran weiterarbeitete.

Heute schreibt er sehr strukturiert. Zunächst plant er das Ziel eines Kapitels und wichtige Handlungspunkte. Danach entstehen Entwurf und Überarbeitung.

Weitere Bücher sind bereits geplant

Mit dem ersten Band soll die Geschichte nicht abgeschlossen sein. Damion plant insgesamt fünf bis sechs Bände sowie weitere Kurzromane.

An einem neuen Projekt arbeitet er bereits. Dabei handelt es sich um ein interaktives Science Fiction Drama mit mehreren möglichen Enden.

Schreiben soll für Damion trotzdem ein Hobby bleiben. Mit seinen Geschichten möchte er vor allem jungen Menschen zeigen, dass es auch nach schwierigen Erfahrungen weitergehen kann.

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