Auf der Gemarkung zwischen Bretzenheim und Winzenheim, im Bereich der K49, sind am Wochenende drei Strohhaufen mit einem Gesamtvolumen von rund 1.000 Quaderballen in Brand geraten. Die Feuerwehreinheiten aus Bretzenheim sowie aus Langenlonsheim-Guldental waren mit knapp 30 Kräften vor Ort im Einsatz.
Kontrolliertes Abbrennen statt Löscheinsatz
Nach ersten Lagebeurteilungen entschieden sich die Einsatzkräfte dafür, das Feuer gezielt abbrennen zu lassen, statt es aktiv zu löschen. Diese Vorgehensweise sei sowohl wasser- als auch umweltverträglicher und wurde als vertretbar eingeschätzt. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das eingesetzte Personal entsprechend reduziert.
Der Besitzer der Strohballen war während des Einsatzes selbst vor Ort und unterstützte die Feuerwehr mit Radlader und Frontlader. Damit räumte er die Umgebung der brennenden Ballen frei, sodass eine weitere Ausbreitung des Feuers weitgehend verhindert werden konnte. Die Lage wurde dadurch für die Einsatzkräfte als sicher eingeschätzt.
Brandursache noch unklar
Zur Ursache des Brandes konnten die Feuerwehrkräfte keine Angaben machen. Diese Ermittlungen liegen im Zuständigkeitsbereich der Polizei. Die Feuerwehr selbst beschränkte sich auf die reine Gefahrenabwehr vor Ort.
Die Strohballen wurden auf dem Feld vom Eulenhof gelagert. Dieser gab auf seinem Instagram-Profil bekannt: „Uns geht es gut. Es ist ‚nur‘ ein Sachschaden entstanden. Trotzdem schmerzt es sehr, zu sehen, wie das, was man mit viel Mühe und Herzblut hergestellt hat, nun aussieht.“ Außerdem dankte der Eulenhof den Einsatzkräften.

